Aktualisiert 29.09.2009 11:41

Gebärmutterhalskrebs

Mädchen stirbt nach Krebs-Impfung

Wenige Stunden nach einer Spritze für die umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ist ein 14-jähriges Mädchen in Grossbritannien gestorben. Die 14-Jährige hatte an einem nationalen Impfprogramm teilgenommen und kam kurz nach der Impfung um. Eine Obduktion soll klären, ob die Impfung für den Tod verantwortlich war.

Die Charge des Vakzins, mit dem die Jugendliche in ihrer Schule geimpft worden war, sei gesperrt worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit. Eine Autopsie solle klären, ob es zwischen der Impfung und dem Tod des Mädchens am Montag einen Zusammenhang gebe.

Die 14-Jährige war vor der Injektion offenbar gesund. Nach Angaben der Schulleiterin fühlten sich mehrere weitere Mädchen nach der Impfaktion unwohl, einige wurden deswegen nach Hause geschickt.

Die Impfung gegen zwei Typen der Humanen Papillomviren (HPV) wurde in Grossbritannien im vergangenen Jahr eingeführt und bislang mehr als 1,4 Millionen mal verabreicht. (sda)

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