Highheels: «Mädels, übt Laufen!»
Aktualisiert

Highheels«Mädels, übt Laufen!»

Nicholas Kirkwood, 30, designt Highheels, die noch schöner werden, wenn sich eine Frau darin schön bewegt.

von
Marc-André Capeder

Friday: Nicholas, deine neue Kollektion ist gerade in die Shops gekommen. Hast du einen Lieblingsschuh?

Nicholas Kirkwood: Diese Saison ist es dieser blaue hier. Aber es ist wie mit Liedern: Hab ich sie tausendmal gehört hat, hängen sie mir zum Hals raus.

Wie beginnst du mit dem Design einer neuen Kollektion?

Planlos. Eigentlich fängt alles mit einem Blatt Papier, Tee, einer Zigarette und lauter Musik an. Dann kritzel ich rum und entwickle Formen.

Was würdest du machen, wenn du kein Schuhdesigner wärst?

Ich wär gern Pilot. Ich mag es, hoch über den Wolken zu sein. Aber wahrscheinlich würd ich einfach was anderes desig­nen. Möbel oder so. Ich fänds jedenfalls cool, selbst designte Möbel in der Wohnung zu haben.

Findest du es auch cool, dass Promis wie Sarah Jessica Parker deine Schuhe tragen?

Berühmtheiten sind mir eigentlich egal. Aber die Leute kaufen, was sie an den Promis sehen. Darum gehts ohne sie auch nicht.

Gibts mal Männerschuhe?

Die plane ich eigentlich schon seit meiner ersten Kollektion. Männerschuhe sind aber sehr viel schwieriger zu gestalten.

Warum?

Sie müssen subtiler und raffinierter sein. Was Schrilles zu entwerfen, ist viel einfacher.

Spiegelt sicht das Schrille auch in deinem Charakter wider?

Auf keinen Fall. Ich bin ziemlich langweilig.

Hat man als Schuhdesigner einen Schrank voller Schuhe für den Eigengebrauch?

Nein, in meinem Schrank hats nur zwei Paar. Ich trag ein Modell, bis es voll durchgelatscht ist.

Was ist der grösste Schuh-Fauxpas, den Frauen begehen können?

Oh Gott. Wenn sie in Highheels nicht laufen können. Mädels, bevor ihr rausgeht: Übt zu Hause!

Exklusiv erhältlich bei Lovers Lane in Zürich

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