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Sex mit sich selber«Männer spritzen ab und schlafen ein»

«joiZone LOVE»-Moderatorin Alexandra und «Doktor Sex» diskutieren über Selbstbefriedigung, Moral, Sexspielzeuge und die Reaktion der Männer auf Dildo, Vibrator und Co.

von
bwe

Auch heute, über fünfzig Jahre nach Erscheinen der Schrift «Die Onanie: Abhandlung über Krankheiten, die durch Masturbation verursacht werden», ist die Selbstbefriedigung noch immer nicht frei vom Verdacht, Schäden zu verursachen. Der Selbstbefleckung – so die damals übliche Bezeichnung für die autoerotische Betätigung – wurde nachgesgt, sie führe zu Schwerhörigkeit, Gehirnerweichung, Rückenmarkschwund, Schwindsucht oder gar in den Wahnsinn. Bis weit ins zwanzigste Jahrhundert hinein behaupteten Moralisten, Sex mit sich selbst verursache Akne. Und aktuell gilt übermässiges Onanieren bei Männern als Symptom für eine Sexsucht.

Welches sind die Gründe für die Jahrhunderte dauernde «Verteufelung» der Selbstbefriedigung? Was sagen die Statistiken - wer macht sich's wie oft und wie? Welche Sexspielzeuge werden dabei benutzt? Und wie reagieren Männer auf die dauererigiert-vibrierende Konkurrenz aus Gummi? Über diese und andere Fragen unterhalten sich Bruno «Doktor Sex» Wermuth und Alexandra Maurer in «joiZone LOVE» am kommenden Donnerstag.

«JoiZone LOVE» - jeden Donnerstag um 19 Uhr live auf 20 Minuten Online.

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