«Ricky»: Märchen-Touch: Ein Baby hebt ab
Aktualisiert

«Ricky»Märchen-Touch: Ein Baby hebt ab

François Ozons jüngste Regiearbeit enttäuscht in vielen Belangen. Magischer Zusatz hin oder her.

Schon bei ihrer ersten Begegnung verlieben sich Ka­tie (Alexandra Lamy) und Paco (Sergi López) leidenschaftlich ineinander. Auch wenn Katies Tochter (Mélusine Mayance) dem Neuen gegenüber am Anfang etwas misstrauisch ist, zieht er doch bald bei den zweien ein. Ka­ties Glück scheint vollkommen, als ihre Liebe mit der Geburt eines blauäugigen Jungen gekrönt wird. Doch Ricky (Arthur Peyret) ist ein aussergewöhnliches Baby, das eine dicke Überraschung für die frischgebackene Familie bereit hält.

Nach Film-Highlights wie «Swimming Pool» oder «5 x 2» enttäuscht der Regisseur François Ozon mit einem

unausgegorenen Genre-Mix aus Baby-Komödie, Liebesdrama und Fantasy-Märchen. Ohne die Pointe der Story zu verraten – sie wäre im amerikanischen Kino weit besser aufgehoben. In Ozons steifer «Problemfilm»-Produktion made in Europe wirkt sie dagegen eher peinlich. Es fehlt an Charme und Esprit.

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