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Cosa NostraMafiaboss in New York schuldig gesprochen

Ein Geschworenengericht in New York hat einen Mafiaboss wegen Schutzgelderpressung verurteilt. Sein Sohn sagte gegen ihn aus.

John «Sonny» Franzese heisst der Angeklagte und ihm droht nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 20 Jahren. Drei Mitangeklagte wurden am Mittwoch nach fünftägiger Verhandlung ebenfalls schuldig gesprochen. Franzese gilt als «Unterboss» der sogenannten Colombo-Familie der Cosa Nostra in New York.

In dem Prozess sagte unter anderem sein 50-jähriger Sohn John Franzese Jr. gegen ihn aus. Ein Termin für die Verkündung des Strafmasses wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Franzese wurde 1967 wegen eines Banküberfalls zu einer Haftstrafe verurteilt und Ende der 70er Jahre begnadigt. Verstösse gegen seine Bewährungsauflagen brachten ihn aber immer wieder ins Gefängnis. 2008 wurde er wegen des Vorwurfs der Schutzgelderpressung festgenommen und später gegen Kaution freigelassen. (dapd)

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