Aufseherin auf der Flucht: Magdici schwärmte für Drogendealer
Aktualisiert

Aufseherin auf der FluchtMagdici schwärmte für Drogendealer

Der verurteilte Vergewaltiger Hassan Kiko soll nicht Angela Magdicis erste Beziehung zu einem Kriminellen sein. Vor ihrer Ehe stand sie in engem Kontakt mit einem dubiosen Brüderpaar.

von
afo

Die mit einem Insassen geflohene Gefängniswärterin soll schon früher Kontakt zu einem kriminellen Brüderpaar gepflegt haben. Wie «Blick» berichtet, habe sie sich vor einigen Jahren in einen Kosovo-Albaner verliebt, der wegen Drogendelikten mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sei. Zudem sitze dessen Bruder im Gefängnis Pöschwies in Regensdorf ZH, weil er seine Frau mit einem Kopfschuss getötet hatte.

Erst als sie 2013 ihren heutigen Noch-Ehemann kennenlernte, sei sie vom kriminellen Brüderpaar weggekommen – und auch von der Idee gemeinsam Geschäfte zu machen. Gemäss «Blick» wollte Magdici mit ihrem damaligen neuen Freund in den Immobilienhandel einsteigen. Sie hätte die Firma repräsentieren sollen, er habe die Deals mit Schwarzgeld finanzieren wollen.

In der Nacht auf Dienstag hatte die 32-jährige Schweizerin dem verurteilten syrischen Vergewaltiger Hassan Kiko bei der Flucht aus dem Gefängnis Limmattal geholfen. Die Beiden sind weiterhin auf der Flucht. Neue Informationen über ihren Aufenthaltsort gibt es laut der Zürcher Staatsanwaltschaft nicht.

Deine Meinung