Aktualisiert 25.03.2016 20:51

ATP-Turnier MiamiMagen-Darm-Grippe stoppt Federer

Der Basler hätte in Miami sein Comeback geben sollen. Wegen einer Erkrankung konnte er aber nicht zur Partie gegen Juan Martín Del Potro antreten.

Nach zweimonatiger Verletzungspause und einer erfolgreichen Operation am Meniskus des linken Knies hätte Federer am Karfreitag auf die ATP-Tour zurückkehren sollen. Bei seinem Comeback wäre er auf seinen langjährigen Kontrahenten Juan Martin Del Potro getroffen, mit dem er sich in der Vergangenheit mehrere hochstehende Duelle geliefert hatte. Doch aus dem 21. Aufeinandertreffen mit dem 1,98 m grossen Argentinier wurde nichts. Kurz vor der Partie musste Federer seine Teilnahme am Turnier in Florida, wo er 2014 letztmals angetreten war, absagen.

«Es tut mir leid für das Turnier und die Fans», liess Federer in einem Statement verlauten. Selten habe er so kurzfristig eine Partie absagen müssen. «Ich habe mich auf mein Comeback in Miami gefreut, aber die Umstände liessen nicht zu, dass ich spiele. Ich habe mich seit einigen Tagen nicht gut gefühlt, leider wurde es in den letzten 24 Stunden schlimmer.» Er habe am Morgen versucht, das Warm-up zu bestreiten, «dabei wurde aber klar, dass ich nicht antreten kann».

Warten bis Monte-Carlo

Dass Federer nach Rotterdam, Dubai und Indian Wells nun auch für das Turnier in Miami Forfait geben musste, ist für den 34-Jährigen kein Beinbruch. Bereits am Donnerstag hatte er an einer Pressekonferenz betont, dass die Gesundheit Vorrang habe und er ohne grosse Erwartungen nach Miami gereist sei. «Ich bin selbst überrascht, dass ich nach der Operation bereits wieder zurück bin.»

Die Verletzung, die zur ersten Operation in seiner 18 Jahre andauernden Profi-Karriere führte, hatte sich Federer auf ungewöhnliche Art und Weise zugezogen. Den Meniskusschaden im linken Knie erlitt er Ende Januar am Tag nach dem verlorenen Halbfinal am Australian Open gegen Novak Djokovic in Melbourne, als er ein Bad für seine Zwillingstöchter einliess.

Sein Comeback wird Federer nun wohl erst Mitte April am Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo geben. Am Sandplatzturnier im Fürstentum war er im vergangenen Jahr in den Achtelfinals an Gaël Monfils gescheitert. Theoretisch bestünde für die Weltnummer 3 die Möglichkeit, bereits in der ersten April-Woche in Marrakesch oder in Houston (ebenfalls jeweils auf Sand) wieder in das Geschehen einzugreifen. An beiden Turnieren ist er in seiner Karriere allerdings noch nie angetreten. (sda)

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