Aktualisiert 28.03.2014 12:27

Patrick Bärtschi

«Mal ein Tor schiessen – das würde helfen»

Wie weiter bei den ZSC Lions nach dieser 0:5-Pleite gegen Genf? Stürmer Patrik Bärtschi (29) nimmt gegenüber 20 Minuten Stellung.

von
Marcel Allemann

Patrik Bärtschi, was lief schief?

Patrik Bärtschi: Der Start war eigentlich gut, doch dann haben wir ein blödes Bully-Tor bekommen. Und irgendwie zog sich das dann so weiter durch den ganzen Abend.

Hat nach den sieben Spielen gegen Lausanne die Kraft gefehlt?

Nein, denn der Start war wie gesagt okay. Wir hatten stets unsere guten Phasen, auch nach dem 0:3 noch. Erst nach dem 0:4 war es dann wirklich vorbei.

Die Kabinentüre blieb nach dem Spiel lange zu. Worum ging es?

Was in der Kabine besprochen wird, bleibt in der Kabine. Aber es ist wichtig, dass man sich nach einem solchen Spiel rasch wieder findet, denn in 48 Stunden geht es weiter.

Was gilt es da zu tun?

Zu Beginn der Partie mal ein Tor schiessen. Das würde helfen.

Ihr seid in der Qualifikation so überlegen gewesen und hattet so viel Spass. Doch in den Playoffs hat man das Gefühl, alles sei ein ziemlicher Krampf ...

Qualifikation und Playoffs lassen sich nicht vergleichen und das machen wir auch nicht. Aber wir müssen lernen, auch in den Playoffs mit Rückständen umzugehen. In der Qualifikation gelang uns dies hervorragend.

Eine spezielle Szene gab es unmittelbar nach Spielschluss. Der harte Kern der ZSC Fans kam zum Kabineneingang und feuerte euch an. Nicht alltäglich, oder?

Nein, auf keinen Fall, es ist für uns ein schönes und wichtiges Zeichen, zu spüren, dass die Fans auch nach einem solchen Spiel hinter uns stehen. Wir werden alles daransetzen, um ihnen dies zurückzugeben.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.