Taliban-Opfer: Malala geht nach Anschlag wieder in die Schule

Aktualisiert

Taliban-OpferMalala geht nach Anschlag wieder in die Schule

Die 15-Jährige wurde in Pakistan Opfer eines Anschlags. Fünf Monate später kann Malala wieder lachen: Sie besucht nun eine Schule im englischen Birmingham.

Fünf Monate nach dem gezielten Anschlag eines Taliban-Extremisten ist die 15 Jahre alte Malala Yousufzai aus Pakistan erstmals wieder zur Schule gegangen. Sie schloss sich am Dienstag ihren Mitschülerinnen der Edgbaston High School in Birmingham an. Dort wurde das Mädchen nach dem Anschlag auf dem Heimweg von der Schule medizinisch behandelt. Nach Angaben ihrer Ärzte hat sie sich gut erholt, im Februar konnte sie nach mehreren Operationen das Krankenhaus verlassen.

Ein Taliban-Kämpfer hatte Malala Yousufzai am 9. Oktober vergangenen Jahres auf dem Heimweg von der Schule in den Kopf geschossen. Die Taliban lehnen die Schulausbildung von Mädchen ab. Das Verbrechen machte weltweit Schlagzeilen.

In einer Erklärung schrieb Malala, sie sei sehr aufgeregt, wieder zur Schule gehen zu können. Sie wolle, dass «alle Mädchen in der Welt diese grundlegende Möglichkeit haben». In Birmingham habe sie schon neue Freunde gefunden, vermisse aber sehr ihre Klassenkameradinnen in Pakistan.

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