Steigende Corona-Infektionen - Mallorca tritt wieder auf die Party-Bremse
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Steigende Corona-InfektionenMallorca tritt wieder auf die Party-Bremse

Die Regionalregierung der beliebten Ferieninsel plant schärfere Corona-Einschränkungen. Es drohen saftige Bussen.

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Steigende Corona-Zahlen führen zu schärferen Massnahmen: Strand von Mallorca. (Archivbild)

Steigende Corona-Zahlen führen zu schärferen Massnahmen: Strand von Mallorca. (Archivbild)

AFP/Jaime Reina
Partys und Trinkgelage werden voraussichtlich in der Nacht an den Stränden verboten.

Partys und Trinkgelage werden voraussichtlich in der Nacht an den Stränden verboten.

AFP/Jaime Reina
Eine allgemeine Maskenpflicht wird aber wohl nicht wiedereingeführt.

Eine allgemeine Maskenpflicht wird aber wohl nicht wiedereingeführt.

AFP/Jaime Reina

Darum gehts

  • Die Corona-Zahlen auf der Party- und Ferieninsel Mallorca sind stark gestiegen.

  • Nun plant die Regionalregung schärfere Massnahmen.

  • Unter anderem sind in der Nacht Partys an Stränden und in Parks verboten.

Angesichts stark steigender Corona-Zahlen, werden auf der beliebten Ferieninsel Mallorca voraussichtlich wieder schärfere Einschränkungen ergriffen. Um Partys und Trinkgelage, vor allem junger Leute, unter freiem Himmel zu bekämpfen, sollen Strände und Parks künftig von 22 Uhr bis 6 Uhr geschlossen werden. Die Justiz muss den Plänen noch zustimmen, wie die «Mallorca Zeitung» am Montagabend berichtete. Teilnehmern solcher Partys drohen demnach künftig saftige Bussgelder in Höhe von 1000 Euro. Wenn ein Partygast mit seiner Teilnahme gegen eine Quarantäne verstösst, soll sich das Bussgeld auf 2000 Euro erhöhen. Wenn der Teilnehmer positiv auf Corona getestet wurde, werden sogar 5000 Euro fällig. Den Organisatoren illegaler Parties drohen Strafen von bis zu 100’000 Euro.

Auch Gaststätten müssen künftig wohl wieder etwas früher schliessen, und zwar um ein Uhr statt um zwei Uhr. Maximal dürfen im Innenbereich von Gaststätten dann noch Gruppen von vier Personen an einem Tisch sitzen, im Aussenbereich acht. Von ein Uhr bis sechs Uhr dürfen sich der Zeitung zufolge nur noch Personen treffen, die im selben Haushalt leben. Gemeinsam eingecheckte Hotel- oder Fincagäste sollen dabei als ein Haushalt gelten.

Regierung verzichtet auf Maskenpflicht

Auf die eigentlich geplante Wiedereinführung der erst vor knapp einem Monat abgeschafften Maskenpflicht auch im Freien, verzichtete die Regionalregierung nach Gesprächen mit Unternehmern und Gewerkschaften, wie die Zeitung berichtete. Allerdings werde dringend dazu geraten, freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Kann ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Fremden nicht eingehalten werden, ist die Maske auch im Freien wieder Pflicht, in allen öffentlichen Innenräumen und in Bussen und Bahnen sowieso.

Die Corona-Zahlen sind auf den Balearen, zu denen ausser Mallorca auch die Inseln Menorca, Ibiza und Formentera gehören, wie in ganz Spanien stark angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte nach Angaben vom Montagabend auf den Balearen auf 310, für ganz Spanien lag sie bei 323. Vor allem viele junge Leute infizieren sich derzeit mit Sars-CoV-2.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(DPA/chk)

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