Aktualisiert 27.11.2019 16:03

Eschenbach LUMammutzahn in Kiesgrube entdeckt

In der Kiesgrube im luzernischen Eschenbach wurde am vergangenen Dienstag ein gut erhaltener Mammutzahn entdeckt.

von
nob/jab
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In der Kiesgrube Eschenbach wurde am vergangenen Dienstag ein gut erhaltener Mammutzahn entdeckt.Es ist nicht der erste Fund solcher Art.

In der Kiesgrube Eschenbach wurde am vergangenen Dienstag ein gut erhaltener Mammutzahn entdeckt.Es ist nicht der erste Fund solcher Art.

Res Eichenberger
Prof. Dr. Ebbe Nielsen, stellvertretender Kantonsarchäologe, Urs Koch, Betriebsleiter Kiesgrube und Stefan Bitterli, der Finder des Zahns, stellen vor Ort den Medien den Fund vor. Die Freilegung läuft derzeit noch. Der Stosszahn kann in Fundlage besichtigt werden. Dies teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit.

Prof. Dr. Ebbe Nielsen, stellvertretender Kantonsarchäologe, Urs Koch, Betriebsleiter Kiesgrube und Stefan Bitterli, der Finder des Zahns, stellen vor Ort den Medien den Fund vor. Die Freilegung läuft derzeit noch. Der Stosszahn kann in Fundlage besichtigt werden. Dies teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit.

Res Eichenberger
Auch in Rotkreuz: Ein Mitarbeiter des Amtes fuer Denkmalpflege und Archaeologie des Kantons Zug misst einen Mammutzahn aus. Bereits im August 2015 sind bei Bauabeiten für ein neues Bürogebaeude der Roche Diagnostics in Rotkreuz ZG ein Stosszahn und mehrere Knochen eines Mammuts zum Vorschein gekommen.

Auch in Rotkreuz: Ein Mitarbeiter des Amtes fuer Denkmalpflege und Archaeologie des Kantons Zug misst einen Mammutzahn aus. Bereits im August 2015 sind bei Bauabeiten für ein neues Bürogebaeude der Roche Diagnostics in Rotkreuz ZG ein Stosszahn und mehrere Knochen eines Mammuts zum Vorschein gekommen.

Res Eichenberger

Es ist bereits der fünfte Mammutzahn, der in der Kiesgrube Eschenbach LU gefunden wurde. Das neueste Exemplar scheint jedoch besonders gross und gut erhalten zu sein. Es gehört mit 80'000 Jahren zu den ältesten Mammutfunden der Schweiz.

Prof. Dr. Ebbe Nielsen, stellvertretender Kantonsarchäologe, Urs Koch, der Betriebsleiter der Kiesgrube und Stefan Bitterli, der Finder des Zahns, stellen am Donnerstag vor Ort den Medien den Fund vor. Die Freilegung läuft derzeit noch. Der Stosszahn kann in Fundlage besichtigt werden. Dies teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit.

Bekannt für archäologische Funde

Es ist nicht das erste Mal, dass ein archäologischer Fund in der Kiesgrube in Eschenbach gemacht wurde. Bereits 2006 fand ein Bauarbeiter einen 1,8 Meter langen Mammut-Zahn. Archäologen schätzten den Fund auf rund 45'000 Jahren.

«Offenbar bin ich ein Mammutzahn-Magnet»

Ein Mitarbeiter der Kiesgrube hatte gleich dreifaches Glück. Der Baggerfahrer Peter Honauer hat 2014 bereits seinen dritten Mammut-Zahn in der Kiesgrube gefunden. Der damals gefundene Zahn wurde auf 29'000 Jahre alt geschätzt.

Zuvor machte Honauer 2010 und 2013 zwei weitere Funde beim Arbeiten. Er sei bereits programmiert genauer hinzuschauen, wie er 2014 gegenüber 20 Minuten berichtete: «Man schaut eigentlich immer, was sich in den Baggerschaufeln befindet.»

Wieso der heute 68-jährige Familienvater so viel Glück hatte, konnte er nicht erklären: «Ich weiss nicht, warum ich immer derjenige bin, der Mammutzähne findet. Offenbar bin ich ein Mammutzahn-Magnet.» Der Baggerfahrer war 2014 bereits seit 41 Jahren im Kieswerk Eschenbach tätig.

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