Gurten Festival: Man setzt auch auf Party
Aktualisiert

Gurten FestivalMan setzt auch auf Party

Zwischen den einzelnen Konzerten
und spät nachts halten am Gurtenfestival drei Party-Zelte mit 50 DJs das Publikum bei Laune. Da verliert man schnell einmal die Übersicht.
20 Minuten sagt, welche DJs man auf keinen Fall verpassen darf.

von
Pedro Codes

Für das erste DJ-Highlight sorgt der Bacardi-Dome. Hier spielt am Freitag von 14 bis 15.45 Uhr das wilde Poco-Loco-DJ-Team. Dieses schert sich keinen Deut um Genre-Grenzen, dafür kümmert es sich umso mehr um eine ­gute Stimmung. Hierfür sorgen nicht nur ihre Skills, ­sondern auch die grosse Entourage, mit der sich das Team umgibt.

Gleich zwei DJ-Perlen hält die Bamboo-Bar bereit. Die erste ist Mistah Direct. Er macht sich am Freitag von 0.30 bis 2 Uhr ans Werk und heizt mit Dancehall, Mash-ups und Hip-Hop ein. Die zweite ist «Got to Be ­Real», das neue Projekt von DJ Soulsource. Er, DJ Roy und Nonik setzen am Sonntag von 19.30 bis 21 Uhr auf Turntablism an vier Decks, auf die Urform der Party­Klassiker und auf Vocals.

Auch der Parisienne-Block bietet so einiges in Sachen DJ-Hochkultur. Am Freitag empfiehlt sich hier der Berner Wildlife! mit seinem einzigartigen Tropentechno-Mix – zu hören von 23.15 bis 0.30 Uhr. Tags darauf zur gleichen Zeit legt Tom Trago auf, «das neue Wunderkind der Amsterdamer Szene und Weiterspinner des Garage-House». Ab zwei Uhr tut er sich dann mit seinen Kollegen vom ­Parra Soundsystem zusammen und bläst mit ihnen zur «Art of Partying» auf dem Gurten. Das heisst Feiern auf höchstem Niveau zu einem breiteren Stil-Mix als vorher.

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