Aktualisiert 06.06.2005 19:59

Interview

«Man sollte sie verprügeln»

Am Set des Beziehungsdramas «Babel» fand Filmstar Brad Pitt Zeit für ein Interview mit 20 Minuten. Private Fragen sind beim Klatschreporter- Verachter aber tabu.

Wie fühlst du dich mit 41?

Brad Pitt: Ganz gut. Nur habe ich keine Entschuldigungen mehr. Ich bin für jede meiner Entscheidungen selbst verantwortlich. Das gefällt mir!

Keine Angst vor Fehlentscheiden?

Pitt: Nein. Denn nur aus Fehlern lernt man.

Was heisst für dich Erfolg?

Pitt: Authentizität, Wahrheit, Ehrlichkeit und Hingabe. Ich möchte nicht aufwachen und feststellen, dass ich das Leben von jemand anderem gelebt habe.

Was ist das Schwierigste am Starruhm?

Pitt: (genervt) Ganz klar die Klatschreporter. Der ganze Mist, den sie über Jennifer und mich erzählen, nur um eine Reaktion zu provozieren. Man sollte diese Schreiberlinge verprügeln.

Liest du alles?

Pitt: Nein. Nach 14 Jahren in den Klatschspalten wird man zu so etwas wie einem Zen-Meister. Zu Beginn haben mich die Storys genervt. Aber heute sehe ich das lockerer. Die Journalisten schreiben ja ohnehin, was sie wollen.

Ist «Mr. and Mrs. Smith» eine Metapher für die Ehe?

Pitt: Sagen wir es so: Die Geschichte bringt mich zum Lachen. Mir gefällt die Vorstellung, dass sich ein Paar gegenseitig umbringen will. Als ich vor zwei Jahren für diesen Film zugesagt habe, steckte ich noch in anderen Lebensumständen – ich war mit Jen zusammen.

Einige Worte über Co-Star Angelina Jolie?

Pitt: Nur so viel: Sie ist eine wunderbare Frau, eine grossartige Schauspielerin und Menschenrechtlerin. That's it.

Interview: Mohan Mani

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