17.01.2015 18:58

Sexszenen im Film

«Man trifft sich – und dann reibt man sich aneinander»

So sinnlich und lustvoll Sexszenen im Film oft aussehen, so anstrengend und nervig sind sie für die Schauspieler. Zehn Stars erzählen von ihren Erlebnissen.

von
ink

Eine Symbiose zweier Körper im nackten Freudentaumel der Lust. So soll eine Sexszene in Filmen aussehen, wenn man es richtig macht. Dass das Drehen einer solchen Szene aber sowohl nervenaufreibend als auch körperlich anstrengend ist, erzählen die folgenden Schauspieler am besten selbst.

Jesse Metcalfe über seine erste Begegnung mit Eva Longoria am Set von «Desperate Housewives»:

«Die erste Szene, die wir je zusammen hatten, war, als Gabriella und John zum ersten Mal Sex hatten. Wir übten und der Regisseur sagte 'Okay, raus aus dem Bett, wir müssen das Set umstellen, und ich sagte nur 'Ich brauche kurz eine Minute'.»

Keira Knightly über die Sexszene in «A Dangerous Method»:

«Ich trank ein paar Wodka-Shots davor und dann ein paar Gläser Champagner danach zum Feiern, dass ich das nie mehr machen muss.»

Jake Gyllenhaal über seine Abneigung gegenüber seiner Partnerin in «Love and Other Drugs»:

«Ich hatte eine ziemlich gute Karriere bis zu diesem Punkt, aber das Schwierigste, dass ich jemals vorgeben musste, war, dass ich mich zu Anne Hathaway hingezogen fühlen würde. Ich bin stolz auf mich, dass ich das wirklich hinbekommen habe.»

Dave Franco über seine Sexszene in «Neighbours»:

«Es war nervenaufreibend. Ich habe das Mädchen einen Tag zuvor getroffen und sie war wunderschön und total nett. Aber es ist einfach komisch. Man trifft sich und dann reibt man sich aneinander.»

Zac Efron über den intimen Dreh mit Heather Graham in «At Any Price»:

«Ich war nervös, weil ich schon seit ich denken kann in sie verliebt bin. Es war sehr, sehr surreal für mich.»

Jason Statham über den Sex auf der Rennbahn in «Crank 2: High Voltage»:

«Eine aggressive Sexszene zu drehen ist sehr schwierig. Vor allem an einem öffentlichen Ort mit einer Horde schreiender Statisten, die mit ihren Handykameras Fotos von deinem bleichen Hintern schiessen.»

Michael Douglas über die Sexszene in «Behind the Candelabra»:

«Das Schwierigste bei Sexszenen ist, dass jeder ein Sachverständiger ist. Ich weiss ja nicht, wann Sie das letzte Mal jemanden getötet haben, aber jeder hat Sex. Das heisst, jeder hat auch eine Meinung dazu, wie das aussehen sollte.»

Neil Patrick Harris über die akkuraten Szenen mit Rosamund Pike in «Gone Girl»:

«Wir mussten die Szene mit dem Regisseur üben. Jeden Millimeter. 'Dann nimmst du seinen Penis hier in den Mund und dann so und so viele Stösse und dann ejakulierst du'.»

Auch Rosamunde Pikes hat ihre Ansichten über die Szene mit Neil Patrick Harris in «Gone Girl»:

«Du bist allein mit diesem Mann, der nicht dein Ehemann ist, aber auch einen Ehemann hat. Er ist in Unterwäsche, ich bin in Unterwäsche und wir beide haben irgendwie Trockensex mit der Matratze.»

Jeff Perry über die Schwulensezene in «Scandal»:

«Ich werde öfter für homosexuelle Szenen gecastet, aber für Matt Letscher war es das erste Mal. Er sagte zu mir: 'Jeff, ähm, ich werde jetzt so tun, als wäre das total einfach für mich. Das wird jetzt ein bisschen komisch. Ich tu einfach so, als wärst du meine Freundin, meine Frau. Los gehts!' Und dann hatten wir eine Menge Spass.»

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