Aktualisiert 06.08.2018 13:46

Hergiswil NW

«Man will es gar nicht glauben»

Nachdem ein Flugzeug mit einer Familie abgestürzt war, zeigt sich der Chef der Pilatuswerke bestürzt. Bei den Flugzeugwerken wurde der Betrieb am Montag eingestellt.

von
gwa
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Auf diese Stelle ist das Flugzeug in Hergiswil abgestürzt.

Auf diese Stelle ist das Flugzeug in Hergiswil abgestürzt.

Kantonspolizei Nidwalden
Leser beobachteten im Kanton Nidwalden den Absturz eines Kleinflugzeugs.

Leser beobachteten im Kanton Nidwalden den Absturz eines Kleinflugzeugs.

Leser-Reporter
Beim Flugzeug handelte es sich um eine Maschine des Typs Socata TB-10 (Symbolbild).

Beim Flugzeug handelte es sich um eine Maschine des Typs Socata TB-10 (Symbolbild).

Wikipedia/AlfvanBeem

Zwei Tage nach dem Absturz eines Flugzeugs in Hergiswil, bei dem der Chefpilot der Pilatuswerke sowie seine Frau und die beiden Kinder ums Leben kamen, zeigt sich der Verwaltungsratspräsident der Pilatus-Flugzeugwerke bestürzt: «Es gibt Sachen, über die kann man fast nicht sprechen. Man will es gar nicht glauben», sagt Oscar J. Schwenk zur «Luzerner Zeitung».

Fahnen stehen auf Halbmast

Der Chefpilot sei mit seiner Familie auf dem Weg in die Ferien gewesen. Schwenk hat keine Erklärung für den Vorfall: «Bei einem Hobby-Piloten würde man zuerst an einen Fehler denken», sagt er. Der Pilot sei aber ein Profi gewesen. Schwenk glaubt auch nicht an die Vermutung, dass der Absturz mit der Hitze zusammenhänge: «Er kannte solche Dinge aus seinen schwierigen Tests bestens, das war sein tägliches Brot, und auch mit dem Gebiet war er vertraut wie mit seiner Westentasche.»

Bei den Flugzeugwerken stünden die Fahnen auf Halbmast. Zudem wurde der Flugbetrieb am Montag vorübergehend eingestellt. Am Dienstag gehe der Flugbetrieb weiter. Neben der «menschlichen Tragödie» sei es auch ein Verlust für das Projekt PC-24, so die «LZ» weiter. Denn: Der verunglückte Pilot sei an vielen schwierigen Tests beteiligt gewesen und habe auch den Erstflug absolviert. «Es geht jetzt darum, die Abläufe neu zu organisieren. Trotz des traurigen Ereignisses muss es weitergehen», so Schwenk weiter.

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