Aktualisiert 09.01.2005 21:36

Mangelnde Hygiene in der Kunstschule-Mensa

Die Mensa der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern (HGK) kocht am Limit: Auf vier Herdplatten werden 120 Menüs zubereitet. Mit dem neuen Schul-Pavillon wirds noch enger.

«Sobald der Pavillon steht, stehts schlecht um unsere Mensa», befürchtet HGK-Studentin Deborah Kressebuch. Grund ihrer Sorge: Mit dem neuen Schul-Pavillon, der demnächst im Innenhof der HGK errichtet wird, hat die Mensa zusätzlich 60 auswärtige Studenten zu verpflegen (20 Minuten berichtete). «Die Mensa ist schon jetzt überlastet und hat Probleme, die Hygienevorschriften einzuhalten», sagt Kressebuch. Die «EssSenti» koche täglich für 120 statt wie geplant für 60 Personen – und zwar auf vier Herdplatten. Nach dem Hygiene-Rüffel einer öffentlichen Kontrollstelle überlege man sich nun, das Angebot auf 80 Mahlzeiten zu reduzieren, weiss Kressebuch.

«Dabei wäre das Gegenteil nötig: Die Mensa müsste ausgebaut werden», meint die Studentin. Doch ein solcher Antrag wurde vom Kanton aus finanziellen Gründen abgelehnt. Kressebuch hat dafür kein Verständnis: «Für einen 300 000 Franken teuren Container, der das Mensa-Problem noch verschärft, reicht das Geld hingegen.»

(ewi)

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