Aktualisiert 26.09.2009 18:54

TropensturmManila unter Wasser

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen durch den Tropensturm «Ketsana» sind am Samstag auf den Philippinen mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen.

Binnen zwölf Stunden fiel die Niederschlagsmenge eines ganzen Monats, was in Manila zum schwersten Hochwasser seit 42 Jahren führte. Die Regierung rief in der Hauptstadt und 25 Provinzen den Notstand aus, wie Verteidigungsminister Gilberto Teodoro erklärte, der auch den Katastrophenschutz leitet. Tausende Einwohner kletterten auf die Dächer ihrer Häuser, um sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen.

Die meisten Opfer gab es offenbar in der Provinz Rizal zu beklagen, wo alleine 35 Menschen durch einen Erdrutsch und im Hochwasser starben, wie Sprecher Tony Mateo mitteilte. Die meisten seien ertrunken, hiess es. Drei Tote gab es in Muntinglupa, einem Vorort von Manila, zwei weitere in der Stadt Quezon, wie Behördensprecher erklärten. 27 Menschen wurden noch vermisst. (dapd)

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