19.10.2020 18:13

Reiden LUMann (32) steigt in Tank, wird bewusstlos und stirbt

In einer Firma in Reiden LU ist es am Freitagnachmittag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Eine Person kam dabei ums Leben, eine weitere wurde hospitalisiert.

von
Gianni Walther
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Am Freitag ereignete sich in Reiden LU ein tödlicher Arbeitsunfall.

Am Freitag ereignete sich in Reiden LU ein tödlicher Arbeitsunfall.

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Laut Angaben der Luzerner Polizei ist ein 31-jähriger Mann in einen leeren Flüssigkeitstank gestiegen, um diesen zu reinigen. Er wurde zuerst bewusstlos und verstarb später vor Ort.

Laut Angaben der Luzerner Polizei ist ein 31-jähriger Mann in einen leeren Flüssigkeitstank gestiegen, um diesen zu reinigen. Er wurde zuerst bewusstlos und verstarb später vor Ort.

Luzerner Polizei Twitter
Die Staatswanwaltschaft Sursee klärt nun den genauen Unfallhergang ab.

Die Staatswanwaltschaft Sursee klärt nun den genauen Unfallhergang ab.

staatsanwaltschaft.lu.ch

Darum gehts

  • In Reiden LU ist es am Freitag zu einem Arbeitsunfall mit Todesfolge gekommen.

  • Ein Arbeiter (32) wollte einen leeren Flüssigkeitstank reinigen. Als er ohne Schutzmaske in den Tank stieg, wurde er bewusstlos.

  • Ein Arbeitskollege (31), der ihm zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls bewusstlos.

  • Der 32-jährige Mann verstarb noch vor Ort.

Am Freitag kurz nach 13.15 Uhr wurde der Luzerner Polizei ein Arbeitsunfall auf einem Firmengelände in Reiden LU gemeldet. Laut Polizeiangaben war ein 32-jähriger Kosovare ohne Schutzmaske in einen leeren Flüssigkeitstank gestiegen, um Reinigungsarbeiten durchzuführen. Nach kurzer Zeit wurde er laut Medienmitteilung bewusstlos. Ein zweiter Mann, ein 31-jähriger Schweizer, begab sich – ebenfalls ohne Schutzmaske – in den Tank, um Hilfe zu leisten. Auch er wurde bewusstlos.

Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden die beiden Personen unter Atemschutz geborgen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der 32-jährige Kosovare verstarb noch vor Ort. Der 31-jährige Schweizer wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren und konnte am späten Abend wieder entlassen werden.

Im Einsatz standen Angehörige der Feuerwehren Wiggertal und Zofingen, des Rettungsdienstes 144, der Alpine Air Ambulance (AAA), des Amtsoffiziums und der Luzerner Polizei.

Der genaue Unfallhergang und die Ursache sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.

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