St. Gallen : Mann (45) bedroht Personen in Zug und geht mit Fäusten auf Polizisten los
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St. Gallen Mann (45) bedroht Personen in Zug und geht mit Fäusten auf Polizisten los

In der Nacht auf Freitag kontrollierten Polizisten der St. Galler Stadtpolizei einen 45-Jährigen, der sich zuvor in einem Zug auffällig verhalten hatte. Die Situation artete aus, der Mann verbrachte die Nacht deshalb auf dem Posten. 

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Der Mann wurde festgenommen. (Symbolbild) 

Der Mann wurde festgenommen. (Symbolbild) 

Kapo SG
Der Mann musste die Nacht auf dem Polizeiposten verbringen und wird angezeigt. (Symbolbild) 

Der Mann musste die Nacht auf dem Polizeiposten verbringen und wird angezeigt. (Symbolbild) 

Stapo SG

Am Freitag, um 1.26 Uhr, ging ein Anruf bei der Polizei ein, dass ein Mann in einem Zug nach St. Gallen Personen belästigt und bedroht. Am Bahnhof St. Gallen wurde er von zwei Polizisten angehalten und kontrolliert. «Der 45-Jährige wollte weder stehen bleiben noch sich ausweisen und verhielt sich äusserst aggressiv», wie die Stadtpolizei St. Gallen am Freitagmittag mitteilte. «Als er die Polizisten mit Faustschlägen tätlich anging, musste der Mann zu Boden geführt werden.» Der 45-Jährige wehrte sich weiter vehement, weshalb Pfefferspray eingesetzt werden musste.

Anzeige und Wegweisung

Das schien den Mann nicht zu beruhigen, im Gegenteil: «Auch auf dem Polizeiposten verhielt er sich weiterhin renitent», heisst es im Communiqué weiter. Der 45-Jährige wurde wegen Fremdgefährdung in Gewahrsam genommen und musste darauf die Nacht auf dem Polizeiposten verbringen.

Die Polizisten blieben laut Medienmitteilung beim Vorfall unverletzt, der Mann zog sich Nasenbluten zu. Er wurde wegen Gewalt und Drohung gegen die Einsatzkräfte der Polizei angezeigt und für 30 Tage aus der Stadt St. Gallen weggewiesen. 

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

(jeb)

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