Avenches VD: Mann (76) stürzt beim Störche zählen 12 Meter tief und stirbt 
Aktualisiert

 Avenches VDMann (76) stürzt beim Störche zählen 12 Meter tief und stirbt 

Am Dienstagmittag löste sich eine Gondel von ihrem Hebearm und riss vier Personen mit sich in die Tiefe. Ein Mann war sofort tot, die anderen drei wurden verletzt, einer davon schwer. 

von
Philippe Coradi
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In Avenches (VD) ist es zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Dabei starb ein Mann, drei weitere wurden verletzt. 

In Avenches (VD) ist es zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Dabei starb ein Mann, drei weitere wurden verletzt. 

Kantonspolizei Waadt
Der Unfall ereignete sich beim Nationalgestüt in Avenches, als eine Gondel von einem Gelenkarm in zwölf Metern Höhe riss und in die Tiefe stürzte. 

Der Unfall ereignete sich beim Nationalgestüt in Avenches, als eine Gondel von einem Gelenkarm in zwölf Metern Höhe riss und in die Tiefe stürzte. 

M.Rindlisbacher

Darum gehts

Nach ersten Informationen befanden sich vier Personen auf einer Hebebühne auf dem Gelände des Nationalgestüts, um Störche in ihren Nestern zu beringen und zu zählen. Als sie sich in einer Höhe von etwa zwölf Metern befanden, löste sich aus Gründen, die die Ermittlungen noch klären müssen, die Gondel vom Gelenkarm und riss die vier Insassen mit sich in die Tiefe.

Einer der Personen, ein 76-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Bern, der als Freiwilliger für den Verein «Storch Schweiz» arbeitete, war sofort tot. Unter den drei anderen Insassen befanden sich zwei Mitarbeiter von Agroscope, ein 58-jähriger Mann und eine 24-jährige Frau, sowie der Leiter der Firma, der die Gondel gehörte (ein 48-jähriger Schweizer, der in der Region wohnhaft ist).

Eine weitere Person befindet sich in ernstem Zustand

Sie wurden mit einem Krankenwagen und einem Helikopter ins Inselspital in Bern und ins Kantonsspital in Freiburg (HFR) gebracht. Der zuletzt genannte Verletzte befindet sich in einem ernsten Zustand, schreibt die Kantonspolizei Waadt in einer Mitteilung.

Der diensthabende Staatsanwalt begab sich an den Unfallort. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung und übertrug die Ermittlungen der Kantonspolizei mit Unterstützung der Verkehrseinheit und der Inspektoren der kriminaltechnischen Brigade der Sicherheitspolizei.

Der Unfall erforderte den Einsatz eines Rega-Hubschraubers, von drei Ambulanzen der CSU-nvb (Nord vaudois-Broye) und Murten, des Emergency Support Teams (ESU, für Zeugen und Personen vor Ort), eines Inspektors der SUVA, eines Inspektors der BUL (Dienststelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft), einer Patrouille der Kantonspolizei Bern, fünf Patrouillen der Gendarmerie des Kantons Waadt und Ermittlern der Sicherheitspolizei des Kantons Waadt.

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