Aktualisiert 27.09.2018 05:33

Ursache noch unklar

Mann (84) stirbt bei Hausbrand in Basel

In einem Mehrfamilienhaus im Basler Hirzbrunnen-Quartier ist am Mittwochnachmittag ein Brand ausgebrochen. Eine Person wurde dabei schwer verletzt und verstarb im Spital.

von
lb

Bei einem Brand in einem Hochhaus in Basel wurde eine Person schwer verletzt.

Gegen 14 Uhr ist am Mittwoch in der Waldshuterstrasse im Basler Hirzbrunnenquartier ein Brand ausgebrochen. Dabei wurde ein 84-jähriger Hausbewohner lebensgefährlich verletzt. Nun ist klar: Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen. Dies teilt die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

«Ein Balkon hat gebrannt. Man konnte sehen, wie Rauch und Flammen aus der Wohnung kamen», so Leser-Reporter T. S.* gegenüber 20 Minuten. «Im Stock darunter hat eine Frau noch versucht, ihre Pflanzen zu retten», erzählt er. Nach fünf Minuten sei die Feuerwehr vor Ort gewesen und habe den Brand gelöscht.

84-Jähriger bei Brand lebensgefährlich verletzt

Peter Gill, Sprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, bestätigt auf Anfrage den Brand in einem Hochhaus. Anwohner hätten die Rettungsdienste alarmiert, weil sie eine starke Rauchentwicklung von einem Balkon aus festgestellt hatten. Ein Hausbewohner habe die Nachbarn alarmiert, damit sich diese in Sicherheit bringen konnten.

Die Liegenschaft wurde kurze Zeit später evakuiert. Beim Löscheinsatz fand die Feuerwehr im dritten Stock des Gebäudes einen reglos am Boden liegenden Mann. Der 84-Jährige musste in der Folge längere Zeit durch die Notärztin und die Rettungssanitäter reanimiert werden, wie es heisst. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde in die Notfallstation eingewiesen. Doch jede Hilfe kam zu spät. Weiterhin betreute die Sanität kurzzeitig eine Mutter und deren Kind, diese mussten jedoch nicht in ein Spital gebracht werden.

Brandursache noch unklar

Das Feuer war offensichtlich in der Wohnung des 84-Jährigen ausgebrochen. Die Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Waldshuterstrasse musste für die Rettungsarbeiten gesperrt werden. Die Anwohner konnten später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt.

*Name der Redaktion bekannt

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