30.07.2020 15:11

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Mann bedrohte erst Ehefrau mit Waffe, dann verschanzte er sich in Wohnung

Im Februar 2019 kam es in Dulliken SO zu einem grösseren Polizeieinsatz. Ein Mann hatte sich über mehrere Stunden in seiner Wohnung verschanzt, nachdem er seine Ehefrau mit der Waffe bedroht hatte. Jetzt wird der Mann angeklagt.

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Am 2. Februar 2019 ging bei der Polizei gegen 1.30 Uhr morgens die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus in Dulliken SO zu einem heftigen Streit gekommen sei.

Am 2. Februar 2019 ging bei der Polizei gegen 1.30 Uhr morgens die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus in Dulliken SO zu einem heftigen Streit gekommen sei.

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Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, verliess eine Frau fluchtartig die Wohnung. Sie berichtete den Beamten, dass sie von ihrem Mann mit einer Waffe bedroht worden sei.

Als die Einsatzkräfte am Tatort eintrafen, verliess eine Frau fluchtartig die Wohnung. Sie berichtete den Beamten, dass sie von ihrem Mann mit einer Waffe bedroht worden sei.

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Danach verschanzte sich der Mann in der Wohnung.  Erst gegen 13.15 Uhr hätte die Polizei den Mann davon überzeugen können, seine Wohnung friedlich zu verlassen.

Danach verschanzte sich der Mann in der Wohnung. Erst gegen 13.15 Uhr hätte die Polizei den Mann davon überzeugen können, seine Wohnung friedlich zu verlassen.

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Ein 44-jähriger Mann ist von der Staatsanwaltschaft Solothurn wegen Gefährdung des Lebens angeklagt worden. Dem Italiener wird vorgeworfen, im Februar 2019 in Dulliken SO seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung mit einer Waffe bedroht zu haben. Er hatte sich während Stunden in der Wohnung verschanzt.

Die Kantonspolizei war in der Nacht vom 2. Februar 2019 mit einem Grossaufgebot zum Mehrfamilienhaus ausgerückt, in dem sich der Mann verschanzt hatte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte die Frau die Wohnung fluchtartig verlassen. Erst mehr als zwölf Stunden später, um 13.15 Uhr, gab der Mann auf und verliess die Wohnung friedlich.

Der Italiener befindet sich mittlerweile im vorzeitigen Strafvollzug, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte. Sie wirft dem Mann nach Abschluss der Ermittlungen vor, im Verlauf des Streits seine Frau mit einer Waffe bedroht und damit geschlagen zu haben. Er soll die Frau zudem gewürgt haben.

Mit diesem Verhalten brachte der Beschuldigte die Frau gemäss Staatsanwaltschaft in unmittelbare Lebensgefahr. Deshalb wird er wegen Gefährdung des Lebens angeklagt. Weil der Mann die Geschädigte auch mehrfach geschlagen und gewürgt haben soll, hat muss er sich zudem wegen mehrfacher Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Weiter klagt die Staatsanwaltschaft den 44-jährigen Italiener wegen Freiheitsberaubung an, weil er die Frau am Verlassen der Wohnung gehindert haben soll. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe grösstenteils, wie die Staatsanwaltschaft festhält. Der Termin der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen steht noch nicht fest.

(miw)

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