Aktualisiert 26.04.2019 13:59

Münchenstein BLMann bei Einbruch tödlich verletzt

Einbrecher verletzten den Bewohner eines Einfamilienhauses in Münchenstein derart schwer, dass er Tage nach der Tat am 22. März starb. Die Täter wurden jetzt gefasst.

von
lha
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Zwei Rumänen (20, 31), die am 19. März in Münchenstein in ein Einfamilienhaus eingebrochen sind, konnten in Frankreich verhaftet werden.

Zwei Rumänen (20, 31), die am 19. März in Münchenstein in ein Einfamilienhaus eingebrochen sind, konnten in Frankreich verhaftet werden.

Keystone/Georgios Kefalas
Sie verletzten den betagten Bewohner des Hauses so schwer, dass dieser am 22. März im Spital seinen Verletzungen erlag. Über den Tatort in Münchenstein ist nichts Näheres bekannt.

Sie verletzten den betagten Bewohner des Hauses so schwer, dass dieser am 22. März im Spital seinen Verletzungen erlag. Über den Tatort in Münchenstein ist nichts Näheres bekannt.

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Die Tatverdächtigen sollen demnächst den Baselbieter Behörden überstellt werden.

Die Tatverdächtigen sollen demnächst den Baselbieter Behörden überstellt werden.

Tom Bisig

Am 19. März wurde ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in Münchenstein verübt, dabei wurde der betagte Bewohner angegriffen und schwer verletzt. Der Mann erlag drei Tage später am 22. März seinen Verletzungen im Spital. Die beiden mutmasslichen Täter konnten zwischenzeitlich in Frankreich festgenommen werden, wie die Baselbieter Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Rumänen im Alter von 30 und 21 Jahren. Sie konnten bereits kurz nach der Tat identifiziert und international zur Fahndung ausgeschrieben werden. Die Baselbieter Behörden machten den Einbruch zunächst nicht publik, um eine Kollusion, also eine Absprache, bei der Täterschaft zu vermeiden. Sie wussten bis zur Verhaftung nicht, dass sie wegen eines Tötungsdelikts gesucht werden.

«Man wollte zudem verhindern, dass die Täter wissen, dass wir wissen, wer sie sind», erklärt Michael Lutz, Sprecher der Baselbieter Staatsanwaltschaft. Zum Tatablauf machte er auf Anfrage keine näheren Angaben, ebenso wurden keine weiteren Angaben zum Opfer oder dem Tatort gemacht, um eine Identifikation zu verhindern. Das Prozedere zur Auslieferung der Tatverdächtigen an die Baselbieter Strafverfolgungsbehörden ist im Gange.

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