Ausser sich: Mann bewirft Polizei mit seinen Gedärmen
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Ausser sichMann bewirft Polizei mit seinen Gedärmen

Die Polizei von New Jersey hatte es am Wochenende mit einem äusserst krassen Fall von Selbstverletzung zu tun. Bevor sie das Opfer verhaften konnten, wurden sie mit Hautstreifen und Innereien beworfen.

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Als die Polizei von Hackensack in New Jersey ins Haus kam, begann sich der Mann selbst zu verletzen. (Symbolbild: Hackensack Police Dept.)

Als die Polizei von Hackensack in New Jersey ins Haus kam, begann sich der Mann selbst zu verletzen. (Symbolbild: Hackensack Police Dept.)

Ein anonymer Anrufer hatte am späten Sonntagabend die Polizei alarmiert: Der 43-jährige Wayne Carter habe ein Messer und drohe damit, sich selbst zu verletzen. Als die Beamten an Carters Adresse in Hackensack, in New Jersey ankamen, war der Mann völlig ausser sich. Er fuchtelte wie wild mit der Waffe und bedrohte die Polizisten.

Zunächst versuchte die Polizei auf Carter einzureden und sich ihm zu nähern. Doch das nützte nichts: Mit jedem Schritt verletzte sich Carter selber. Er stach mehrmals mit dem 30 Zentimeter langen Messer auf sich ein. Bald hatte er tiefe Stichwunden am ganzen Körper.

Zwei Pfefferspray-Dosen reichten nicht

Wie der «New Jersey Newsroom» berichtet, soll die Situation eskaliert sein. Carter begann Teile seiner herausgeschnittenen Haut und seiner eigenen Gedärme nach den Beamten zu werfen. Diese reagierten mit Pfefferspray. Doch Carter war einfach nicht zu beruhigen. Schliesslich musste ein SWAT-Team geholt werden.

Erst die Spezialeinheit konnte den Mann überwältigen. Er wurde sofort ins Spital gebracht und operiert. Er befindet sich in kritischem Zustand. Der 43-Jährige hatte schon in der Vergangenheit solche Ausbrüche durchgemacht und war damals in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden.

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