Aktualisiert 05.05.2015 11:20

Tod im FitnesscenterMann der Facebook-Chefin starb nach Laufband-Sturz

David Goldberg starb am Freitag überraschend während seiner Ferien in Mexiko. Nun ist bekannt, wieso der erst 47-Jährige den Tod fand.

von
cho
Der verstorbene David Goldberg, CEO von SurveyMonkey, und seine Frau Sheryl Sandberg.

Der verstorbene David Goldberg, CEO von SurveyMonkey, und seine Frau Sheryl Sandberg.

Zum mysteriösen Tod von David Goldberg kommen erste Details ans Tageslicht. Der Mann von Facebook-Topmanagerin Sheryl Sandberg verstarb am Freitag überraschend in einer Hotelanlage in Mexiko. Wie die «New York Times» unter Berufung auf einen Sprecher der zuständigen Staatsanwaltsanwaltschaft berichtet, fand der erst 47-Jährige den Tod in einem Fitnessraum des privaten Ferien-Resorts in Punta Mita, einer grossen Anlage mit zwei Hotels und zahlreichen Privat-Residenzen.

Der Unternehmer hatte sich nach 16 Uhr in den Fitnessraum begeben. Ein Sprecher der mexikanischen Staatsanwaltschaft sagte es sehe so aus, wie wenn Goldberg «vom Laufband fiel und eine tiefe Kopfwunde erlitt». Erst gegen 19 Uhr wurde er von seinem Bruder, Robert Goldberg, in einer Blutlache liegend gefunden. Zu diesem Zeitpunkt soll er noch schwache Lebenszeichen gezeigt haben. Die Ärzte konnten dem US-Amerikaner jedoch nicht mehr helfen, er verstarb wenig später im Spital. David Goldberg hinterlässt zwei Kinder.

Beerdigung ohne Krawatten

Der Chef der Onlineumfrage-Plattform SurveyMonkey verbrachte in Puerto Vallarta an Mexikos Westküste einige Tage am Meer in einer Villa direkt am Strand. Neben seiner Ehefrau Sheryl Sandberg waren auch andere Familienmitglieder und Freunde anwesend, als es zur Tragödie kam. Ob die beiden Kinder ebenfalls dabei waren, ist nicht klar.

Laut der «New York Times» wird die Beisetzung Goldbergs am Dienstag im kalifornischen Stanford stattfinden. Die Beerdigung ist nur für geladene Gäste. Männer werden angehalten, keine Krawatten zu tragen – weil Goldberg sich stets gegen das Tragen von Schlips aussprach, wie aus einer Einladungs-Mail hervorgeht. Weiter heisse es: «Aus Respekt gegenüber der Familie bitten wir euch keine Fotos zu machen oder auf sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.»

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