24.08.2020 18:52

Fehlerhafte ÜberweisungMann erhält 170’000 Euro, verprasst das Geld in Puff – und muss es zurückzahlen

Ein Mann in Hannover wurde zur Rückzahlung eines grossen Geldbetrags verurteilt. Einen Teil des Geldes sollen ihm gestohlen worden sein.

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Ein 30-jähriger Mann hat fälschlicherweise 170’000 Euro überwiesen bekommen. 

Ein 30-jähriger Mann hat fälschlicherweise 170’000 Euro überwiesen bekommen.

KEYSTONE
Er verprasste das Geld im Bordell…

Er verprasste das Geld im Bordell…

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…und verspielte es im Casino.

…und verspielte es im Casino.

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Darum gehts

  • Ein Mann erhielt fälschlicherweise eine Auszahlung von 170’000 Euro.
  • Er gab das Geld mit beiden Händen aus.
  • Nun soll er es zurückzahlen.

Es wäre aber auch zu schön gewesen: In Deutschland muss ein Empfänger einer fehlerhaften Überweisung von über 170 000 Euro das Geld an die Bank zurückzahlen, nachdem er einen Grossteil ausgegeben hat.

Das geht aus einem am Montag bekanntgewordenen Urteil des Landgerichts Hannover hervor. Dabei half dem 30-Jährigen auch sein Einwand nichts, die Überweisung zwar erhalten, das Geld aber grösstenteils für «Luxusaufwendungen» ausgegeben zu haben.

So soll er laut Gericht allein vom 24. bis 27. Juli 2019 etwa 92 000 Euro «verprasst» haben – 3600 Euro fielen demnach für Hotel- und Mietwagenkosten an, 15 000 Euro verspielte er im Casino, 18 500 Euro gab er im Bordell aus und 50 000 Euro wurden ihm gestohlen.

Ehefrau überwies ihm das Geld

Das Gericht wies den Mann darauf hin, dass er von Anfang an mit einer Rückzahlung habe rechnen müssen. Er habe die Klageforderung anerkannt und sei zur Rückzahlung des vollständigen Betrages verurteilt worden.

Mitte Juli 2019 hatte der Mann die Fehlüberweisung erhalten. Zu diesem Zeitpunkt sei seine Lebensgefährtin bei der Bank angestellt und in der Auszahlungsabteilung tätig gewesen.

Nach Angaben der Bank ergaben interne Ermittlungen und eine Auswertung der elektronischen Überweisungsdaten, dass die Frau die Überweisung veranlasst hatte; das Geld sei eigentlich als Baufinanzierung für einen Bankkunden vorgesehen gewesen.

(SDA)

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82 Kommentare
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Martial2

25.08.2020, 15:39

Er wusste nicht woher dieses Geld kam, der hat‘s mit vollen Händen verprasst. Selber schuld, arbeiten dafür und zurückzahlen, bis er grau wird...!

DD

25.08.2020, 10:15

Anstatt die Kontonummer vom Kunden nimmt sie diese vom ex? Und das ganz per Zufall? Wer's glaubt wir selig...

Unfair

25.08.2020, 08:05

Das geld gehört ihm! Mann kann nicht jemandem geld geben und dann das gefühl haben, es zurückverlangen zu können. Mann muss damit rechnen dass das geld schon ausgegeben wurde und somit hat man keinen anspruch mehr darauf. Wenn ich einen fehler im geschäft mache, muss nicht unser kunde das ausbaden.