Totes Ehepaar in Aeugst am Albis: «Er hat seine kranke Ehefrau jahrelang gepflegt»
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Totes Ehepaar in Aeugst am Albis«Er hat seine kranke Ehefrau jahrelang gepflegt»

Ein Ehepaar wurde am Montag in Aeugst am Albis tot aufgefunden. Der 75-Jährige soll seine 77-jährige Ehefrau erschossen und dann sich selbst gerichtet haben.

von
Thomas Mathis
Lynn Sachs
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In Aeugst am Albis wurde ein älteres Ehepaar tot in einer Wohnung aufgefunden.

In Aeugst am Albis wurde ein älteres Ehepaar tot in einer Wohnung aufgefunden.

20m/sac
Die Einsatzzentrale wurde von einem Bekannten informiert.

Die Einsatzzentrale wurde von einem Bekannten informiert.

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Die Polizei geht davon aus, dass der 75-Jährige seine Ehefrau (77) erschossen und sich dann selbst gerichtet hat. (Symbolbild)

Die Polizei geht davon aus, dass der 75-Jährige seine Ehefrau (77) erschossen und sich dann selbst gerichtet hat. (Symbolbild)

Kapo ZH

Ein Ehepaar ist am Montagabend tot in der gemeinsamen Wohnung in Aeugst am Albis aufgefunden worden. Gegen 18.30 Uhr war bei der Einsatzzentrale die Meldung eingegangen, dass ein Bekannter das Schweizer Ehepaar tot in der Wohnung vorgefunden habe, wie die Kantonspolizei Zürich am Dienstag mitteilte.

Eine Nachbarin sagt zu 20 Minuten, dass sich das Ehepaar gut verstanden habe. «Sie waren liebevoll zueinander und hatten eine gute Beziehung. Ich habe sie nie streiten gehört.» Die 77-jährige Ehefrau sei seit Jahren krank gewesen und von ihrem Mann gepflegt worden.

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, ist aufgrund der ersten polizeilichen Erkenntnisse davon auszugehen, dass der 75-jährige Ehemann seine 77-jährige Frau mit einer Schusswaffe getötet und anschliessend sich selber gerichtet hat. Der genaue Tathergang sowie das Motiv sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Frauenberatung

Online- und Einzelchatberatung für Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder

Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Suizidgedanken? Oder hast du jemanden durch Suizid verloren?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirche

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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