Für Einbrecher gehalten: Mann erschiesst seinen maskierten Sohn
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Für Einbrecher gehaltenMann erschiesst seinen maskierten Sohn

In den USA hat ein Mann auf einen bewaffneten, vermummten Jugendlichen geschossen. Er glaubte, einen Einbruch verhindert zu haben. Dann merkte er, dass er gerade seinen Sohn erschossen hatte.

Ein Mann hielt seinen vermummten Sohn für einen Einbrecher - und schoss mit seinem Gewehr auf ihn.

Ein Mann hielt seinen vermummten Sohn für einen Einbrecher - und schoss mit seinem Gewehr auf ihn.

Tragödie im US-Staat Connecticut: Jeffrey Giuliano schoss am Donnerstagabend auf einen maskierten Jugendlichen und glaubte, einen Einbruch bei seiner Nachbarin verhindert zu haben. Doch bei dem Jungen, der sich mit einer Waffe in der Hand gegen ihn gewandt hatte, handelte es sich um seinen eigenen 15-jährigen Sohn. Als die Polizei eintraf, lag der Jugendliche mit Schusswunden in der Einfahrt zum Haus der Nachbarin. Der Vater sass daneben im Gras. Der Jugendliche wurde noch am Tatort für tot erklärt. «Alles in allem ist es eine Tragödie», erklärte Polizeisprecher Paul Vance.

Die Frau, die allein in dem Haus war, hatte Giuliano angerufen, weil sie glaubte, jemand versuche bei ihr einzudringen. Giuliano nahm ein Gewehr, ging hinaus und sah eine Person mit schwarzer Skimaske und dunkler Kleidung, erklärte die Polizei. Als sich der Verdächtige mit einer glänzenden Waffe in der Hand zu ihm wandte, schoss Giuliano. Was sein Sohn vorhatte und warum er maskiert und bewaffnet war, wird derzeit untersucht. (dapd)

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