Aktualisiert 14.01.2017 12:08

Leverkusen (D)Mann fährt zwölfmal in dieselbe Radarfalle

Ein Mann war regelmässig mit zu hohem Tempo unterwegs und narrte die Polizei mit runtergeklappter Sonnenblende und fehlendem Nummernschild. Bis sie ihn auf frischer Tat ertappte.

von
kko
Abgeschraubtes Nummernschild: Der VW-Golf

Abgeschraubtes Nummernschild: Der VW-Golf

Polizei Köln

Die Kölner Polizei hat einen Autofahrer gestellt, der mit seinem VW-Golf ingesamt zwölf Mal auf der Rheinbrücke in Leverkusen geblitzt worden war. Dabei war der Mann jeweils mit rund 100 Stundenkilometern unterwegs – mehr als 40 km/h schneller als auf diesem Strassenabschnitt erlaubt.

Auf den verdächtigen Wagen aufmerksam geworden war eine Sachbearbeiterin. Sie stellte fest, dass das Auto seit dem letzten Dezember die gleiche Stelle regelmässig mit massiv überhöhter Geschwindigkeit passierte – und dies immer zur selben Zeit.

Den Fahrer des älteren VW Golfs zu identifizieren kostete die Beamten jedoch einige Anstrengung. Denn der Mann entfernte vor seiner Schnellfahrt jeweils das vordere Nummernschild und klappte die Sonnenblende herunter.

Pünktlich ins Netz gegangen

Am Mittwoch nun postierten sich Polizisten bei der Rheinbrücke und stellten den Fahrer schliesslich, nachdem er – pünktlich um 21.30 Uhr – die Brücke überquert hatte.

Den 34-Jährigen erwarten neben einem Bussgeld von mehreren 100 Euro sowie einem Fahrverbot ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs, wie die Kölner Polizei mitteilt.. Sein Wagen wurde sichergestellt.

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