Schrattenfluh LU: Mann fällt 8 Meter tief in alten Militär-Schacht
Aktualisiert

Schrattenfluh LUMann fällt 8 Meter tief in alten Militär-Schacht

Beim Erkunden eines alten Militärwerks im Kanton Luzern fiel ein Mann acht Meter tief in einen Stollen. Er erlitt Rückenverletzungen.

von
nk
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Aus diesem alten Militärstollen musste der Mann geborgen werden.

Aus diesem alten Militärstollen musste der Mann geborgen werden.

Rega
Er war beim Erkunden acht Meter tief in einen Schacht gefallen und mit Rückenverletzungen auf einem Zwischenboden liegengeblieben.

Er war beim Erkunden acht Meter tief in einen Schacht gefallen und mit Rückenverletzungen auf einem Zwischenboden liegengeblieben.

Rega
Zur Unterstützung der Rega-Crew wurden auch SAC-Bergretter aufgeboten.

Zur Unterstützung der Rega-Crew wurden auch SAC-Bergretter aufgeboten.

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«Am Nachmittag des Auffahrts-Donnerstags erkundigte eine Gruppe Wanderer das alte Infanteriewerk Schibengütsch auf der Schrattenfluh im Kanton Luzern», schreibt die Rega in einer Mitteilung vom Freitag. Dabei sei ein Mann gut acht Meter in einen Schacht gestürzt und mit Rückenverletzungen auf einem Zwischenboden liegengeblieben. Einer seiner Begleiter habe daraufhin die Rega alarmiert.

SAC-Retter aufgeboten

«Speziell an dem Einsatz war, dass er in einer Höhle stattfand, wo wir mit dem Helikopter nicht direkt hinkommen», so Harald Schreiber, Mediensprecher der Rega. Die Bergung selbst sei aber nicht ungewöhnlich gewesen: «Diese Handgriffe sitzen, Rega-Crews und SAC-Bergretter sind ein eingespieltes Team.»

Zusammen mit zwei aufgebotenen Bergrettern des SAC ging die Rega-Ärztin in die Höhle, wo sie den Patienten erstversorgten und auf eine Vakuummatratze umlagerten. Um ihn aus dem Schacht zu schaffen, mussten sie ihn nochmals 12 Meter abseilen, bis sie zu einem Höhlenausgang gelangten. Als der Verletzte geborgen war, wurde er von einem Helikopter ins Spital geflogen.

Viele Einsätze wegen schönem Wetter

Aufgrund des schönen Wetters war die Rega am Auffahrtsdonnerstag gefordert: Rund 50 Mal mussten die Crews ausrücken. In etwa der Hälfte der Fälle handelte es sich um medizinische Notfälle wie Herz-Kreislaufprobleme und Verkehrsunfälle.

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