Belalp VS – Mann fällt von Pistenfahrzeug und stirbt – jetzt wurde der Fahrer verurteilt
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Belalp VSMann fällt von Pistenfahrzeug und stirbt – jetzt wurde der Fahrer verurteilt

Im Skigebiet Belalp fiel im März 2021 ein Pisten-Patrouilleur von einem Pistenfahrzeug. Der Fahrer hätte ihn niemals auf der Ladefläche transportieren dürfen, so die Staatsanwaltschaft.

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Der Pisten-Patrouilleur fiel von der Ladefläche des Pistenfahrzeugs und wurde von dessen Fräse schwer verletzt.

Der Pisten-Patrouilleur fiel von der Ladefläche des Pistenfahrzeugs und wurde von dessen Fräse schwer verletzt.

Kapo Wallis
Im Spital erlag er seinen Verletzungen.

Im Spital erlag er seinen Verletzungen.

BOM
Nun wurde der Fahrer der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. 

Nun wurde der Fahrer der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. 

Kapo Wallis

Darum gehts

  • Im März 2021 ereignete sich im Skigebiet Belalp ein schwerer Arbeitsunfall, bei dem ein Pisten-Patrouilleur ums Leben kam. 

  • Nun wurde der Pistenfahrzeugfahrer wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. 

  • Der Pistenfahrzeugführer habe aufgrund seiner Erfahrung gewusst, dass es verboten sei, sich ungesichert auf der Ladefläche aufzuhalten.

Der Unfall ereignete sich am Morgen des 24. März 2021: Auf dem Weg hinauf zur Belalp lud der Lenker des Pistenfahrzeugs einen Pisten-Patrouilleur auf. Dabei fiel der Mann von der Ladefläche und wurde von der Fräse des Pistenfahrzeugs schwer verletzt. Im Spital erlag er später seinen Verletzungen. Beim Opfer handelte es sich um einen 27-jährigen Italiener mit Wohnsitz in Italien.

Nach Abschluss der Untersuchung hat die Oberwalliser Staatsanwaltschaft den Pistenfahrzeugfahrer nun der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen, wie der «Walliser Bote» berichtet. Der erfahrene Pistenfahrzeugführer habe um das Verbot gewusst, Personen ungesichert auf der Ladefläche von Pistenfahrzeugen mitfahren zu lassen.

«Pflichtwidrige Unvorsicht»

«Der Pistenfahrzeugführer hatte seinen Passagier nicht gefährden oder verletzen wollen. Er hatte es jedoch in pflichtwidriger Unvorsicht unterlassen, dem Patrouilleur den Transport auf der Ladefläche zu untersagen und ihn in der Fahrzeugkabine Platz nehmen zu lassen», heisst es im Strafbefehl, welcher der Zeitung vorliegt. 

Dem Beschuldigten ist eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 130 Franken mit einer Bewährungszeit von zwei Jahren auferlegt worden. Zudem muss er eine Busse von 950 Franken und die Verfahrenskosten von 7100 Franken zahlen. Der Mann hat den Strafbefehl akzeptiert. Das Urteil ist somit rechtskräftig.   

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(sul)

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