Dättnau bei Winterthur ZH – Mann fuhr sein SUV im Wald eine Treppe hinunter – dann verschwand er
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Dättnau bei Winterthur ZHMann fuhr sein SUV im Wald eine Treppe hinunter – dann verschwand er

Am Freitag geriet ein Lenker unterhalb von Dättnau auf einen Wanderweg und blieb schliesslich auf einer Treppe stecken. Der Fahrer machte sich aus dem Staub – für die Behörden gestaltete sich die Bergung des Fahrzeugs schwierig.

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Am 7. Januar 2022 fuhr ein 57-jähriger Schweizer sein SUV einen steilen Fussweg in Dättnau hinunter. 

Am 7. Januar 2022 fuhr ein 57-jähriger Schweizer sein SUV einen steilen Fussweg in Dättnau hinunter.

Stadtpolizei Winterthur
Um das Fahrzeug zu bergen, musste eine Seilwinde mit mehreren Umlenkrollen eingesetzt werden.

Um das Fahrzeug zu bergen, musste eine Seilwinde mit mehreren Umlenkrollen eingesetzt werden.

Stadtpolizei Winterthur
Warum der 57-jährige Schweizer in diese missliche Lage gelangte und sich vom Unfallort entfernte sowie ob Alkohol im Spiel gewesen war, wird abgeklärt.

Warum der 57-jährige Schweizer in diese missliche Lage gelangte und sich vom Unfallort entfernte sowie ob Alkohol im Spiel gewesen war, wird abgeklärt.

Google Maps 

Kurz nach elf Uhr meldete ein Spaziergänger der Stadtpolizei Winterthur, dass ein verlassener Personenwagen auf einem steilen Fussweg in Dättnau stehen würde. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das SUV noch dort, doch vom Fahrer fehlte vorerst jede Spur.

Das Fahrzeug fuhr offensichtlich über einen Waldweg und dann eine steile Treppe hinunter, bis es in einer engen Kurve steckenblieb. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Fahrer ausgestiegen und dann einen der Abhänge heruntergestürzt war oder sich anderweitig verletzt hatte, wurde ein Diensthund zur Suche nach dem Fahrer eingesetzt.

Seilwinde mit mehreren Umlenkrollen war nötig

Die Suchaktion wie auch die Bergungsaktion des Fahrzeugs durch die Berufsfeuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur gestalteten sich wegen des steilen Geländes und des einsetzenden Schneefalls anspruchsvoll. Zur Bergung des Fahrzeuges musste eine Seilwinde mit mehreren Umlenkrollen eingesetzt werden.

Der Fahrer konnte einige Zeit später unverletzt in der Nähe des Unfallortes angetroffen werden. Warum der 57-jährige Schweizer in diese missliche Lage gelangte und sich vom Unfallort entfernte sowie ob Alkohol im Spiel gewesen war, wird abgeklärt.

Kurz nach 15 Uhr konnte der Fussweg zwischen Auenrainstrasse und Hündlerstrasse wieder freigegeben werden. Neben Feuerwehr und Polizei sowie Fahrzeugbergungsspezialisten stand auch das Forensische Institut Zürich im Einsatz.

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(kle)

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