Mann getötet: 18 Jahre gefordert
Aktualisiert

Mann getötet: 18 Jahre gefordert

Wegen vorsätzlicher Tötung steht ein 26-jähriger Kosovo-Albaner in einem mehrtägigen Prozess vor dem Geschworenengericht.

Ihm wird vorgeworfen, am 7. Dezember 2003 in Winterthur einen Gläubiger erschossen und das Leben von dessen Freundin gefährdet zu haben. Die beiden wollten beim 26-Jährigen 3000 Franken Schulden eintreiben, als dieser die Schusswaffe gezückt haben soll.

Der Angeklagte weist jede Schuld von sich. Er versichert, zur Tatzeit gar nicht in Winterthur gewesen zu sein. Sein Alibi ist laut der Staatsanwältin lückenhaft. Die Freundin des Opfers soll den Kosovo-Albaner zudem zweifelsfrei als Schützen identifiziert haben.

Während die Verteidigung einen Freispruch mangels Beweisen verlangt, fordert die Anklage 18 Jahre Zuchthaus. Das Urteil wird morgen Samstag eröffnet.

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