Aktualisiert 23.01.2015 12:31

Minnesota, USA

Mann hebt mit toter Mutter am Schalter Geld ab

Caryl Venzo hebt bei einer Bank 800 Dollar ab. Mit dabei: seine Mutter im Rollstuhl. Laut Angstellten hat sich die Frau jedoch nicht bewegt.

von
dia

Ein Mann soll seine Mutter zur Bank gefahren haben, um dort Geld von ihrem Konto zu beziehen. Was wie die Handlung in einem schlechten Film klingt, soll sich nach Angaben des US-Senders Fox 9 in Plymouth im US-Bundesstaat Minnesota tatsächlich so zugetragen haben. Caryl Venzo hatte die Mutter lange gepflegt, bis sie mit 90 Jahren starb.

Am Tag ihres Todes besuchte der Sohn mit seiner Mutter eine Bank und hob Geld ab. Die Angestellten berichteten, dass sich die Frau nicht rührte. Sie habe in einem Rollstuhl gesessen. Ihre leblosen Füsse seien über den Boden geschleift worden. Nachdem der Sohn rund 800 Dollar abgehoben hatte, ging es mit dem Taxi wieder zurück nach Hause. Wenige Stunden später meldete Venzo den Tod der Seniorin.

Fäkalien in der Wohnung

Als die Beamten eintrafen, fanden sie die Frau leblos in ihrem Bett. Sie hatte einen Fellmantel an und trug Stiefel. Diese seien mit Fäkalien bedeckt gewesen. In der Wohnung habe es laut der Polizei stark nach Urin und Kot gerochen.

Die Behörden klären nun ab, ob die Frau wirklich schon tot war, als die beiden die Bank aufsuchten. Sollte dies zutreffen, drohen dem Sohn ein Verfahren wegen Vernachlässigung und Finanzvergehen. Venzo wehrt sich gegen die Vorwürfe. «Meine Mutter und ich hatten eine Vereinbarung. Ich habe mich jahrelang um sie gekümmert. Ich bin der Gute, nicht der Böse», sagte er zum Sender.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.