Aktualisiert 18.01.2017 20:03

St. Gallen

Mann klettert auf Kran – Bahnhofplatz gesperrt

Am Bahnhof St. Gallen ist ein Grossaufgebot der Polizei im Einsatz gestanden. Die Beamten haben während Stunden mit einem Mann verhandelt.

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Am frühen Mittwochabend (18.1.2017) ist in St. Gallen ein Mann (38) auf einen Kran geklettert und drohte, in die Tiefe zu springen. Darauf kamen Verhandlungsspezialisten der Kantonspolizei St. Gallen zum Einsatz.

Am frühen Mittwochabend (18.1.2017) ist in St. Gallen ein Mann (38) auf einen Kran geklettert und drohte, in die Tiefe zu springen. Darauf kamen Verhandlungsspezialisten der Kantonspolizei St. Gallen zum Einsatz.

Leser-Reporter
Während der Dauer des Einsatzes war die Durchfahrt des Bahnhofplatzes für die Appenzeller Bahnen gesperrt.

Während der Dauer des Einsatzes war die Durchfahrt des Bahnhofplatzes für die Appenzeller Bahnen gesperrt.

Leser-Reporter
Die Polizei verhandelte erfolgreich mit dem Mann, der sich das Leben nehmen wollte.Nach drei Stunden hatte er wieder festen Boden unter den Füssen. Er wurde anschliessend in medizinische Betreuung übergeben.

Die Polizei verhandelte erfolgreich mit dem Mann, der sich das Leben nehmen wollte.Nach drei Stunden hatte er wieder festen Boden unter den Füssen. Er wurde anschliessend in medizinische Betreuung übergeben.

«Ein Mann ist auf einen neu aufgebauten Kran am Bahnhof St. Gallen geklettert», berichtete ein Leser-Reporter. Der Bahnhofplatz war weiträumig abgesperrt. Mehrere Polizeiautos und die Sanität waren vor Ort, wie Leser-Bilder zeigen.

Der Mann habe mit Suizid gedroht, hiess es bei der Stadtpolizei auf Anfrage. Die Polizei verhandelte mehrere Stunden mit dem 38-Jährigen und konnte ihn schliesslich von seinem Vorhaben abbringen. «Er befindet sich nun in medizinischer Betreuung – auch für weitere Abklärungen», sagt Polizeisprecher Dionys Widmer zum«St. Galler Tagblatt».

Suizidgedanken? Hier finden Sie Hilfe

Beratung:

Dargebotene Hand, Tel. 143, (www.143.ch); Online-Beratung für Jugendliche mit Suizidgedanken: www.u25-schweiz.ch

Kirchen (www.seelsorge.net)

Anlaufstellen für Suizid-Betroffene:

Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils (www.nebelmeer.net);

Refugium – Geführte Selbsthilfegruppen für Hinterbliebene nach Suizid (www.verein-refugium.ch);

Verein Regenbogen Schweiz (www.verein-regenbogen.ch).

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