Völlig voll: Mann legte sich im Vollsuff ins Bett der alten Wohnung
Aktualisiert

Völlig vollMann legte sich im Vollsuff ins Bett der alten Wohnung

Ein Gossauer legte sich morgens um sechs sturzbetrunken ins Bett – in jenes seiner ehemaligen Wohnung. Der aktuelle Mieter C.L.* flüchtete verdattert zu den Nachbarn.

von
Nico Menzato

Laut Kantonspolizei St.Gallen klingelte es um sechs Uhr morgens bei C.L. an der Zeughausstrasse in Gossau SG. Als dieser die Tür öffnete, platzte ein 34-jähriger Mann herein, schwankte ins Schlafzimmer und legte sich ins Bett. «Er hat sehr fest und oft an die Tür geklopft – ­deshalb habe ich aufgemacht», so C.L. zu 20 Minuten. «Ich habe mich sehr erschrocken und wusste nicht, was ich gegen ihn machen sollte.»

Deshalb suchte der 30-Jährige bei der benachbarten Familie B.* Hilfe. Diese befürchteten einen Einbrecher, schlossen die Tür von aus­sen ab und alarmierten die Polizei. Diese traf bei ihrer Kontrolle jedoch weder auf einen Gangster noch auf Schneewittchen, sondern auf den komatös schlafenden Vormieter, der sich mit über zwei Promille intus offenbar wie in früheren Tagen fühlte und in seiner alten Wohnung seinen Rausch ausschlafen wollte.

Trotz des Hausfriedensbruchs hat die Aktion für den 34-Jährigen keine strafrechtlichen Konsequenzen. «Das Opfer hat keinen Strafantrag gestellt», so Kapo-Sprecher Fabrizio Rus­celli.

*Namen der Redaktion bekannt

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