Tote in US-Wohnsiedlung: Mann richtet Blutbad an – 2 Kinder unter den Opfern
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Tote in US-WohnsiedlungMann richtet Blutbad an – 2 Kinder unter den Opfern

Im US-Staat Georgia hat ein Mann vier Menschen und sich selbst getötet. Unter den Opfern sind auch zwei Kinder. Die Toten sollen miteinander verwandt sein.

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Polizeibeamte stehen ausserhalb des Hauses in einer Wohnsiedlung nahe Atlanta, wo es am Samstag zu Schüssen gekommen ist.

Polizeibeamte stehen ausserhalb des Hauses in einer Wohnsiedlung nahe Atlanta, wo es am Samstag zu Schüssen gekommen ist.

Keystone/AP/David Goldman
Bei dem Blutbad sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Darunter zwei Kinder sowie der Täter.

Bei dem Blutbad sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Darunter zwei Kinder sowie der Täter.

Keystone/AP/David Goldman
Gemäss ersten Erkenntnissen sind die Toten miteinander verwandt.

Gemäss ersten Erkenntnissen sind die Toten miteinander verwandt.

Keystone/AP/David Goldman

Ein Bewaffneter hat nahe Atlanta im US-Staat Georgia am Samstag vier Menschen und anschliessend sich selbst erschossen. Unter den Todesopfern seien auch Kinder, sagte Polizeisprecher Glenn Daniel. Insgesamt habe der Mann Schüsse auf sechs Personen abgegeben, ehe er seine Waffe gegen sich selbst gerichtet habe.

Bei den beiden Überlebenden des Blutbades handelt es sich demnach ebenfalls um zwei Kinder. Sie zogen sich Verletzungen zu. Das Motiv des Schützen ist bislang unklar.

Die Behörden hätten am Samstagnachmittag einen Notruf erhalten, demzufolge es in einer Wohnsiedlung westlich von Atlanta zu den Schüssen gekommen sei, berichtete Daniel. Ein Mann sei zu einem der Häuser in der Siedlung gekommen und habe auf seine Exfrau und mehrere Kinder geschossen, hiess es. Die genaue Beziehung zwischen dem Täter und den Opfern werde am Samstag noch ermittelt.

Opfer im und vor Haus erschossen

«Ich arbeite hier seit 20 Jahren in der Strafverfolgung. Das ist das Schlimmste, was ich jemals gesehen habe», sagte Daniel. Nachbarn hatten die Schüsse demnach offenbar gehört oder gar gesehen. Anschliessend hätten sie Erste Hilfe geleistet, bis die Rettungskräfte eingetroffen seien. Einige der Opfer seien im und einige vor dem Haus erschossen worden.

Das Scheidungsdatum des Schützen und der Frau seien noch nicht bekannt, sagte der Sprecher. Ob die Familie bereits zuvor polizeiauffällig gewesen sei, ist ebenfalls bislang unklar. (sda)

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