Fort Worth (Texas) - Mann schiesst auf einer Party um sich und wird von Gästen zu Tode gesteinigt
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Fort Worth (Texas)Mann schiesst auf einer Party um sich und wird von Gästen zu Tode gesteinigt

Blutiges Ende einer Party: Im texanischen Fort Worth ist ein bewaffneter Mann mit Steinen erschlagen worden, nachdem er einen Gast erschossen und drei weitere verletzt hatte.

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Der tödliche Vorfall ereignete sich im Stadtteil Como in Fort Worth.

Der tödliche Vorfall ereignete sich im Stadtteil Como in Fort Worth.

Screenshot Fox News
Zwei Menschen verloren ihr Leben, insgesamt drei wurden verletzt.

Zwei Menschen verloren ihr Leben, insgesamt drei wurden verletzt.

Screenshot Fox News
Mit solchen Steinen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Party auf den Aggressor los.

Mit solchen Steinen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Party auf den Aggressor los.

Screenshot Fox News

Nach Schüssen bei einer Feier in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas haben Partygäste den mutmasslichen Täter verfolgt und mit Steinen erschlagen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, kam bei dem Zwischenfall nebst dem Gesteinigten noch eine weitere Person ums Leben; drei weitere wurden verletzt.

Der Mann war demnach in der Nacht zum Montag auf einer Gartenparty an der Shiloh Road im Stadtteil Como gewesen, hatte diese aber nach einem Wortwechsel erbost verlassen. Kurz darauf kam er wieder zurück und geriet mit einem anderen Gast in einen heftigen Streit. Dabei zückte er eine Waffe und schoss den Mann an.

Mit Pflastersteinen erschlagen

Als er die Flucht ergriff, verfolgten ihn andere Partygäste. Als sie ihn einzuholen drohten, drehte sich der Mann um und eröffnete das Feuer auf seine Verfolgerinnen und Verfolger. Dabei traf er zwei Personen mit Schüssen – eine davon tödlich. Seine Verfolgerinnen und Verfolger hoben daraufhin in einem Hof herumliegende Steine auf und begannen, den Mann mit diesen zu bewerfen und auf ihn einzuschlagen. «Es war das nächste, was sie in die Finger kriegen konnten», sagt Tracy Carter vom Fort Worth Police Department gegenüber Fox News. «Es waren Steine, wie man sie zum Pflastern der Garagenauffahrt verwendet.»

Carter weiter: «Entweder stürzte er auf der Flucht oder er wurde eingeholt. Das war der Moment, wo er sein Leben vermutlich durch die Steine verlor.» Der Mann wurde von der aufgebrachten Menge so heftig geschlagen, dass er noch am Tatort für tot erklärt wurde.

Polizist Carter hat eine klare Warnung: «Lassen sie solche Situationen durch die Polizei lösen. Wir empfehlen es nicht, Bewaffnete auf eigene Faust stellen zu wollen.»

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

Agredis, Gewaltberatung von Mann zu Mann, Tel. 078 744 88 88

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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(dpa/trx)

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