Kreisgericht Biel-Nidau: Mann soll bernische Wirtschaftsförderung betrogen haben

Aktualisiert

Kreisgericht Biel-NidauMann soll bernische Wirtschaftsförderung betrogen haben

Ein 52-jähriger iranischer Staatsbürger ist vor dem Kreisgericht Biel-Nidau des Betrugs an der bernischen Wirtschaftsförderung angeklagt. Mit gefälschten Belegen soll er Fördergelder von 250 000 Franken erschwindelt haben.

Der Angeschuldigte hat diesen Vorwurf in seinen früheren Aussagen bestritten. Der am Montag eröffnete zweitägige Prozess findet ohne ihn statt: Er ist der Verhandlung ferngeblieben. Sein Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

Mit vier gefälschten Belegen hat der Iraner laut Anklage dem beco Berner Wirtschaft vorgetäuscht, er habe mindestens 500 000 Franken in der Schweiz investiert. Dies war Bedingung, um den Wirtschaftsförderungsbeitrag zu erhalten.

Ein früherer Verwaltungsrat sagte aus, er könne sich nicht vorstellen, dass in die Telefonaquisitionsfirma mit weniger als acht Heimarbeitern derart viel investiert worden sei. Das Urteil soll am Dienstag eröffnet werden.

(sda)

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