Kalifornien: Mann soll Brände verursacht haben
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KalifornienMann soll Brände verursacht haben

In Südkalifornien wüten momentan schwere Buschbrände die Häuser und Menschen bedrohen. Das Feuer könnte von einem Brandstifter gelegt worden sein.

Augenzeugen haben berichtet, dass ein Mann ein Feuer gelegt haben soll, das zu den Buschbränden in Kalifornien geführt hat.

Augenzeugen haben berichtet, dass ein Mann ein Feuer gelegt haben soll, das zu den Buschbränden in Kalifornien geführt hat.

Eines der schweren Buschfeuer in Südkalifornien geht womöglich auf das Konto eines Brandstifters. Dem 57-Jährigen werde vorgeworfen, im Ort Oceanside nahe San Diego Feuer gelegt zu haben, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Augenzeugen hätten gesehen, wie der Mann am Mittwoch Holz in die Flammen geworfen habe. Er wurde tags darauf in Oceanside festgenommen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft. Er bekannte sich jedoch nicht schuldig.

Von dem Brand war eine Fläche von 42 Hektar betroffen, inzwischen konnte er aber vollständig unter Kontrolle gebracht werden. In der Region wüten neun weitere Buschfeuer, die die Feuerwehr zum Teil eindämmen konnte. Der Gouverneur von Kalifornien rief den Notstand für San Diego County aus. Ein Mensch kam offenbar in den Flammen um. Mindestens acht Häuser wurden zerstört, unter anderem nahe Carlsbad und San Marcos. Zehntausende Bewohner mussten sich in Sicherheit bringen. (sda)

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