Aktualisiert

Mann stach mit Brotmesser auf seine Lebenspartnerin ein

Drama an der Luisenstrasse im Zürcher Kreis 5: Eine 36-jährige Frau ist von ihrem 51-jährigen Freund brutal niedergestochen worden. Sie schwebt in Lebensgefahr.

Samstagabend gegen 21 Uhr: Die 36-jährige Frau aus Serbien-Montenegro bittet ihre Wohnungsnachbarin A. um ein Gespräch. «Da ich meine Kinder ins Bett bringen musste, vertröstete ich sie auf später», erzählt A. Um etwa 22 Uhr sei sie schliesslich ins Appartement der Serbin hinübergegangen.

«Als ich die Tür öffnete, hörte ich ein Röcheln und Gurgeln – dann sah ich meine Nachbarin blutüberströmt auf dem Boden liegen», so A. Der 51-jährige Freund kniete noch neben dem Opfer. «Er hatte ein blutverschmiertes Brotmesser in der Hand.» Die Nachbarin schrie und rannte aus der Wohnung, um Hilfe zu rufen. Gerüchten zufolge war die 36-Jährige von ihrem Freund betrogen worden, weshalb sie ihn aus der Wohnung werfen wollte.

Der Täter aus Ex-Jugoslawien konnte in einer Zürcher Vorortsgemeinde festgenommen werden. Er hat die Bluttat gestanden. «Zwischen dem Paar kam es zum Streit. Dabei zückte der Täter das Messer und stach zu», sagt Polizeisprecher Karl Steiner. Das Opfer befand sich gestern nach einer mehrstündigen Notoperation in kritischem Zustand. A.: «Ich mache mir schwere Vorwürfe, dass ich zuerst keine Zeit für sie hatte.»

Romina Lenzlinger

Streit: Den Nachbarn erstochen

Im Zürcher Stadtkreis 3 ist am Freitagabend ein 60-jähriger Spanier von seinem Wohnungsnachbarn, einem 48-jährigen Landsmann, erstochen worden. Die Leiche wies mehrere Stichverletzungen auf.

Offenbar hatten die beiden Spanier seit längerer Zeit Differenzen wegen der Benützung gemeinsamer Räume in der Liegenschaft an der Gertrudstrasse.

Der Täter wurde in Untersuchungshaft genommen. Er ist geständig.

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