Tobel bei St. Gallen: Mann stürzt 60 Meter in die Tiefe
Aktualisiert

Tobel bei St. GallenMann stürzt 60 Meter in die Tiefe

Um 2 Uhr nachts fiel ein 36-Jähriger bei St. Gallen aus noch ungeklärten Gründen ein Tobel hinunter – er verletzte sich mittelschwer. 25 Einsatzkräfte konnten den Mann bergen.

Ein 36-jähriger Mann ist in der Nacht auf Donnerstag in St. Gallen 60 Meter in ein Tobel gestürzt. 25 Leute von Feuerwehr, Sanität und Polizei konnten den Verletzten bergen und ins Spital bringen.

Kurz nach 2.30 Uhr alarmierte ein Anwohner die Stadtpolizei, da er Hilferufe aus dem steil zur Sitter abfallenden Hinterbergwald hörte. Mehrere Patrouillen suchten bei eintretendem Schneefall das ganze Gebiet nach der um Hilfe rufenden Person ab. Mit der Flamme eines Feuerzeugs konnte der Verunfallte auf sich aufmerksam machen.

Stark unterkühlt und an der Schulter verletzt

Zur Bergung des Mannes wurden die Berufsfeuerwehr und die Sanität aufgeboten. Die Feuerwehr baute eine Seilinstallation auf. Sanitäter konnten sich zum Verletzten abseilen und ihn für den Transport vorbereiten. Der Mann musste weitere 40 Meter zur Sitter abgeseilt werden. Durch den Fluss wurde er zur Ambulanz gebracht.

Mit starker Unterkühlung und einer Schulterverletzung wurde der Mann in ein Spital eingeliefert. Weshalb der 36-Jährige das Tobel hinunterstürzte, ist unklar. Drittwirkung wird ausgeschlossen, wie der Kommandant der Berufsfeuerwehr St. Gallen am Donnerstag mitteilte. Die Abklärungen der Polizei seien aber noch am Laufen. (sda)

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