Wolkenstein, Südtirol – Mann taucht nach 20 Jahren wieder auf und sticht auf seinen Bruder ein

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Wolkenstein, SüdtirolMann taucht nach 20 Jahren wieder auf und sticht auf seinen Bruder ein

Ein 42-Jähriger ist vor etlichen Jahren aus dem Grödnertal weggezogen. Letzten Sonntag kehrte er zurück. Doch seine Absichten waren keine guten.

von
Florian Osterwalder
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Im südtirolischen Wolkenstein ist es letzten Sonntag zu einer Familientragödie gekommen.

Im südtirolischen Wolkenstein ist es letzten Sonntag zu einer Familientragödie gekommen.

PantherMedia / Peter Paul Lüdenbach
Das Opfer der Messerattacke und seine Frau, welche verletzt mit dem neunjährigen Sohn flüchten konnte.

Das Opfer der Messerattacke und seine Frau, welche verletzt mit dem neunjährigen Sohn flüchten konnte.

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Der 42-jährige Täter verliess vor 20 Jahren das Tal in Gröden. Letzten Sonntag kehrte er zurück und hat auf seinen Bruder eingestochen. 

Der 42-jährige Täter verliess vor 20 Jahren das Tal in Gröden. Letzten Sonntag kehrte er zurück und hat auf seinen Bruder eingestochen.

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Darum gehts

  • Ein 42-jähriger Mann ist in das Chalet seines Bruders eingedrungen und hat diesen mit einem Messer attackiert.

  • Die Ehefrau des Opfers wurde beim Angriff auch verletzt, sie konnte jedoch mit dem neunjährigen Sohn flüchten.

  • Nun beschäftigt die Frage nach dem Motiv die Ermittelnden.

Im südtirolischen Wolkenstein hat sich letzten Sonntag eine Familientragödie abgespielt. Wie suedtirolnews.it berichtet, ist ein 42-jähriger Mann in der Nacht in das Chalet seines Bruders eingedrungen und hat ihn mit einem Messer angegriffen. Laut italienischen Medien hat er seinem Bruder mehrere Messerstiche zugefügt. Auch die Ehefrau des Opfers wurde bei dem Angriff verletzt. Der Frau gelang es jedoch mit dem neunjährigen Sohn in ein Nachbarhaus zu flüchten und dort die Carabinieri zu alarmieren. Die Polizisten waren rasch am Tatort und konnten den 42-Jährigen festnehmen.

Der Bruder des Täters wurde mit schwersten Verletzungen in ein Spital in Bozen eingeliefert und noch in der Tatnacht notoperiert. Sein Zustand wird als ernst bezeichnet. In Lebensgefahr soll der Südtiroler aber nicht schweben. Die verletzte Ehefrau konnte das Spital bereits wieder verlassen.

Der 42-jährige Täter wurde in Handschellen abgeführt und sitzt seitdem in einem Gefängnis in Bozen. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Um das Tatmotiv herauszufinden, laufen die Ermittlungen zurzeit auf Hochtouren. Das Haus ist versiegelt. Kurios an der Sache: Der Täter ist bereits vor über 20 Jahren aus dem Dorf weggezogen und hat sich seither nie wieder blicken lassen. Bis zur verhängnisvollen Nacht vom Sonntag, als er zurückkam und mit einem Messer seinen Bruder attackierte.

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