Mann tötet seine Mutter
Aktualisiert

Mann tötet seine Mutter

Ein 47-jähriger Mann hat zugegeben, Mitte Juli in Zürich seine Mutter getötet zu haben. Der Mann war nach der Tat verhaftet worden.

Gemäss Staatsanwalt ist der Sohn schizophren und sagt aus, eine Stimme hätte ihm befohlen, die Mutter zu töten.

Die 74-jährige Frau war am 13. Juli in ihrer Wohnung im Zürcher Stadtkreis 3 tot aufgefunden worden. Ein anonymer Anrufer hatte bei der Notrufzentrale nach einem Arzt verlangt. Die Polizei hatte darauf nach dem Sohn der Frau gefahndet und ihn festgenommen.

Mittlerweile wurde der Mann in der geschlossenen Abteilung der psychiatrischen Universitätsklinik in Basel einvernommen, wie der Zürcher Staatsanwalt Rolf von Allmen am Freitag eine Meldung des «Tages-Anzeigers» bestätigte. Der Mann sei geständig. Er sagt, er habe seine Mutter mit einem Kissen erstickt.

Die genaue Todesursache ist gemäss von Allmen noch nicht vollständig geklärt. Der Sohn begründe sein Tun damit, dass eine unbekannte Stimme von der Strasse hinauf durchs Wohnungsfenster gerufen habe, er solle seine Mutter töten. Ausserdem sagte der Mann aus, er habe die von seinem Arzt verschriebenen Medikamente vor der Tat nicht eingenommen.

Der Sohn habe keine Hass- oder Rachegefühle gegen seine Mutter gehegt, sagte von Allmen weiter. Er sei vor der Tat auch nicht gewalttätig gewesen. Der Gerichtstermin steht noch nicht fest. Ein psychiatrisches Gutachten soll die Zurechnungsfähigkeit des Mannes zum Zeitpunkt der Tat abklären.

(sda)

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