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Mann wollte Leitung auftauen und sprengte Haus

Weil er eingefrorene Wasserleitungen mit dem offenen Feuer eines Gasherdes auftauen wollte und dabei das ganze Haus explodierte, ist gegen einen 42 Jahre alten Mann aus dem sächsischen Zittau Anklage erhoben worden.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wird dem Mann die fahrlässige Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion zur Last gelegt.

Nach den Ermittlungen hatte der Mann bei der Tat vor ziemlich genau einem Jahr vorgehabt, mit der Wärme des Herdes eingefrorene Wasserleitungen aufzutauen, um dann Wäsche waschen zu können. Er habe am 6. Februar 2006 letzten Jahres in einem leer stehenden, seiner Mutter gehörenden Haus drei Gashähne aufgedreht und das ausströmende Gas angezündet, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei dann weggegangen und habe den Herd unbeaufsichtigt gelassen. Er habe somit auch nicht bemerken können, dass die Flammen erloschen seien, das Gas aber weiter ausgeströmt sei. Am 10. Februar war das Haus explodiert und dabei vollständig zerstört worden, wie die Polizei weiter mitteilte. (dapd)

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