Kindergarten in Hinwil: Mann zeigt Gemeinde an, weil sie Hunde erlaubt
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Kindergarten in HinwilMann zeigt Gemeinde an, weil sie Hunde erlaubt

Ein Anwohner aus Hinwil hat beim Statthalteramt Strafanzeige gegen die Gemeinde erstattet. Grund: Sie erlaube Hunde auf einem Kindergartenspielplatz.

von
Jennifer Furer
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Die Odysee der Querelen zwischen Bevölkerung und Gemeinde in Causa Kindergarten Fröschelzzen geht in eine neue Runde: Ein Anwohner hat Anfang November Strafanzeige eingereicht. Grund: Die Gemeinde Hinwil erlaubt mit einem offiziellen Reglement angeleinte Hunde auf dem Kindergarten- beziehungsweise Spielplatzareal beim Kindergarten.

Die Odysee der Querelen zwischen Bevölkerung und Gemeinde in Causa Kindergarten Fröschelzzen geht in eine neue Runde: Ein Anwohner hat Anfang November Strafanzeige eingereicht. Grund: Die Gemeinde Hinwil erlaubt mit einem offiziellen Reglement angeleinte Hunde auf dem Kindergarten- beziehungsweise Spielplatzareal beim Kindergarten.

Damit missachte sie das kantonale Hundeverbot auf Pausenplätzen von Schulhausanlagen.

Damit missachte sie das kantonale Hundeverbot auf Pausenplätzen von Schulhausanlagen.

Aus Angst vor negativen Reaktionen möchte der Anwohner sich nur anonym zu seinen Beweggründen äussern. «Ich erwarte von einer Gemeinde, dass diese die Gesetzte kennt und einhält», sagt er zu 20 Minuten.

Aus Angst vor negativen Reaktionen möchte der Anwohner sich nur anonym zu seinen Beweggründen äussern. «Ich erwarte von einer Gemeinde, dass diese die Gesetzte kennt und einhält», sagt er zu 20 Minuten.

Der Kindergarten Fröschlezzen in Hinwil ist derzeit Schauplatz einer unvergleichlichen Austragung eines Zerwürfnisses zwischen Anwohner und Gemeinde. Jüngst sorgten Jugendliche für Schlagzeilen, die dort gewütet haben sollen, unter anderem in dem sie in den Sandkasten gepinkelt haben sollen. Kürzlich wurde gar in den Kindergarten eingebrochen.

Anwohner kritisierten die Gemeinde scharf, sie unternehme zu wenig und bekämpfe nur Symptome statt Ursachen – beispielsweise in dem sie den Sandkasten erneuert und Kameras installiert hat, anstatt das Jugendproblem zu lösen.

Gemeinde missachte Gesetz

Die Odyssee der Querelen zwischen Bevölkerung und Gemeinde geht jetzt in eine neue Runde: Ein Anwohner hat Anfang November Strafanzeige eingereicht. Grund: Die Gemeinde Hinwil erlaube mit einem offiziellen Reglement angeleinte Hunde auf dem Kindergarten- beziehungsweise Spielplatzareal beim Kindergarten Fröschlezeen. Damit missachte sie das kantonale Hundeverbot auf Pausenplätzen von Schulhausanlagen.

Aus Angst vor negativen Reaktionen möchte der Anwohner sich nur anonym zu seinen Beweggründen äussern. «Ich erwarte von einer Gemeinde, dass diese die Gesetzte kennt und einhält», sagt er zu 20 Minuten.

«Ich ekle mich»

Zudem finde es der Anwohner «eine Sauerei», wenn sich Hunde auf dem Spielplatz notabene auch im Sandkasten versäubern würden. «Das kommt immer wieder vor und ich ekle mich davor», so der Anwohner. Da bringe es auch nichts, wenn die Gemeinde den Sandkasten auf Kosten der Steuerzahler erneuern würde. «Wenn Hunde weiterhin erlaubt sind, können sie das immer und immer wieder machen.» Der Anwohner erwarte nun, dass die Gemeinde das Reglement entfernt, überarbeitet und an jedem Eingang befestigt.

Auf Anfrage sagt Monika Gnepf, Präsidentin der Schulpflege, dass der Gemeinde derzeit noch keine schriftliche Strafanzeige vorliegen würde. «Sobald respektive, sofern ein Strafantrag bei der Gemeinde Hinwil eingeht, werden wir den Sachverhalt prüfen und falls notwendig weitere Schritte einleiten», so Gnepf. Sollte hier ein Fehler passiert sein, würde die Gemeinde dies umgehend korrigieren – auch ohne Urteil des Statthalteramts. Dieses bestätigt auf Anfrage den Eingang einer entsprechenden Anzeige.

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