Riesenaquarium: Mantas im Untergrund von Mexiko-Stadt
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RiesenaquariumMantas im Untergrund von Mexiko-Stadt

Die Hauptstadt Mexikos verfügt neuerdings über das grösste Aquarium in Lateinamerika. Es beheimatet 3000 Meerestiere - darunter Haie und Rochen.

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Über 10'000 Quadratmeter erstreckt sich das grösste Aquarium Lateinamerikas. Anfang Juni wurde das unterirdische Aquarium Imbursa in Mexiko-Stadt für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf insgesamt vier Stockerwerken befinden sich fünf Becken mit einem gesamten Fassungsvermögen von 6 Millionen Litern. Sie beheimaten bislang 3000 Meerestiere 230 unterschiedlicher Arten. Das Wasser stammt aus der mexikanischen Küstenregion Veracruz, der Sand wurde aus Florida importiert.

Neben Grossfischen wie Haien können auch Quallen und Schildkröten bewundert werden. Ausserdem verfügt das Aquarium über eine kleine Lagune, wo Besucher mit Rochen auf Tuchfühlung gehen können. Dereinst sollen 10'000 Meeresbewohner das Riesenaquarium bevölkern. Eine der der zukünftigen Hauptattraktionen ist eine Pinguinkolonie.

Finanziert wurde das Riesenprojekt, dessen Gesamtkosten sich auf über 17 Millionen Franken belaufen, vom mexikanischen Telekom-Magnaten Carlos Slim. Der zweitreichste Mann der Welt plant im Viertel Colonia Polanco weitere Attraktionen und Freizeitangebote. Gegenüber dem Aquarium Imbursa steht bereits sein kostenlos zugängliches Kunstmuseum Soumaya.

Ein kurzer BBC-Beitrag zum Thema:

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