Glück gehabt: Maradona entging Macheten-Attentat
Aktualisiert

Glück gehabtMaradona entging Macheten-Attentat

Diego Maradonas Premiere als argentinischer Nati-Trainer ist sportlich geglückt. Doch das Debüt in Schottland hätte für «el Diez» fatal enden können. Ein mit einer Machete bewaffneter Mann wollte ihm an den Kragen.

Wie diverse spanische und südamerikanische Medien berichten, hätte das Debüt von Maradona am Mittwoch gegen Schottland mit einer Katastrophe enden können. Ein Irrer Brite war mit einer Machete bewaffnet bereit, den argentinischen Nationaltrainer anzugreifen. Er wurde allerdings schon vor Spielbeginn verhaftet. Ian Wellworth wollte sich damit für die Niederlage der Engländer bei der WM 1986 in Mexiko gegen Argentinien rächen. Damals erzielte Maradona sein berühmtes Hand-Tor. Wellworth hatte im Vorfeld jener Partie rund 1000 Franken auf die Engländer gewettet. Der 43-Jährige lieh sich das Geld damals aus und musste danach Privatkonkurs anmelden. Zudem verliess ihn seine Frau.

In Glasgow sollte Maradona nun - der von vielen schottischen Fans sehr herzlich willkommen geheissen wurde - dafür bezahlen. Zum Glück wurde dies vereitelt. Für den geplanten Macheten-Angriff muss der arbeitslose Wellworth - welcher offenbar seit längerem unter psychischen Problemen leidet - bis zu fünf Jahren ins Gefängnis.

(fox)

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