Aktualisiert 19.10.2006 21:32

Marcel Perren: «Rüüdig habe ich schon gehört»

Marcel Perren (39) ist ab dem 1. Januar neuer Luzerner Tourismusdirektor. 20 Minuten fühlte dem Walliser auf den Zahn, wie es um seine Luzern-Kenntnisse steht.

Fangen wir mit einer einfachen Frage an. Wie viele Einwohner hat Luzern?

Marcel Perren: 60 000.

Welches sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten?

Perren: Für mich ganz klar die Berge, die Kapellbrücke, der Wasserturm, die Jesuitenkirche und die Museggtürme.

Und wie heissen die?

Perren: Also, da gibt es den Nölli-, den Schirmer- und den Wachtturm. Den Luegisland gibt es auch noch und so eine Art Munitionsturm.

Da meinten Sie wohl den Pulverturm. Weiter: Auf den Pilatus führt die steilste Zahnradbahn der Welt. Wie viel beträgt deren Steigung?

Perren: Oh, das ist schwierig. Auf der Zahnradbahn war ich schon. Ich rate 65 Prozent.

Nicht ganz, es sind 48. Kommen wir zum Sport. Wie heisst der FCL-Goalie?

Perren: Keine Ahnung, aber Sforza ist der Trainer.

David Zibung ist der Goalie. Nun, nennen Sie mir ein typisches Luzerner Wort?

Perren: Für mich klingt alles ein bisschen fremd, aber rüüdig habe ich schon gehört.

Was ist das Mahl am Bärteli-Essen?

Perren: Keine Ahnung, den Begriff kenne ich nicht.

Es ist ein traditionelles Essen der Safran-Zunft, gegessen wird Lozärner Chügeli-Pastetli. Zu guter Letzt, was verbinden Sie mit Luzern?

Perren: Die Liebe. In Luzern hatte ich das erste Date mit meiner jetzigen Frau.

Melanie Gerteis

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