Schwalbenkönig: Marcelo ist die grösste «Pussy»
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SchwalbenkönigMarcelo ist die grösste «Pussy»

Die Schauspielerei von Reals Marcelo gegen Wolfsburg erhitzt die Gemüter. Die 20-Minuten-Leser sind gleicher Meinung wie Büne Huber, was Fussballer betrifft.

von
heg

Uninspiriert in allen Belangen war der Auftritt von Real Madrid im CL-Viertelfinal-Hinspiel gegen Wolfsburg, die 0:2-Niederlage die logische Folge. Marcelo schoss den Vogel mit seiner Einlage als sterbender Schwan komplett ab. Der Real-Verteidiger trat in der 70. Minute zuerst gegen Maximilian Arnolds Bein. Dann stiess er seinen Kopf in den Oberkörper des Gegenspielers und liess sich theatralisch fallen, als wäre er selbst das Opfer (Video oben).

Diese Szene ist für die Leser von 20 Minuten völlig unentschuldbar. 72 Prozent von 3500 Abstimmenden (Stand Donnerstagmittag) bezeichneten sie in einer Umfrage als die grösste Schauspielerei der Partie. Wolfsburgs Vieirinha, der nach einem Ellbogenschlag von Toni Kroos vermeintlich einen Zahn verlor, nach dem Spiel aber sagte, dass es nur ein Kaugummi gewesen sei, kommt lediglich auf 16 Prozent. Auch der Flitzer schneidet mit 12 Prozent viel schlechter ab.

«Büne Huber spricht mir aus dem Herzen»

Die Leser sind damit mehrheitlich gleicher Meinung wie Büne Huber. Der Patent-Ochsner-Frontmann betitelte die Fussballer am Dienstag im Teleclub-Pausen-Interview während des Eishockey-Playoff-Finalspiels zwischen Bern und Lugano als «Pussys», weil sie viel wehleidiger seien als die Hockeyaner.

«Der Büne Huber hat so etwas von recht und er spricht mir aus dem Herzen», schreibt «Ueli Indermaur». Leser «Schwalbenkönig» fordert sogar Strafen: «Ich bin dafür, dass bei Schwalben und Simulation nachträglich Spielsperren verteilt werden.» Und «UPP» will offenbar die Sportart wechseln. «Büne hat recht. Da wird man vom Fussballfan zum Hockeyfan.»

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